Integrationsbüro
Integrationsbüro
Was wir tun
Das Integrationsbüro ist eine Anlaufstelle für alle Menschen, die sich für die Themen Integration und Migration interessieren oder aktiv etwas zu einem guten Miteinander in unserer Stadt beitragen möchten. Der Flyer des Integrationsbüros ist hier als Download PDF-Dokument1,77 MB10.09.2024 abrufbar.
Unsere Tätigkeitsfelder sind folgende:
- Fortschreibung und Umsetzung des Integrationskonzepts der Stadt Nürtingen
- Koordination der Geschäftsstelle des Fachrats für interkulturelles Zusammenleben
- Umsetzung von Projekten und Maßnahmen zur Demokratieförderung und Extremismusprävention
- Beratung und Begleitung von Interessierten und Ehrenamtlichen in der Integrationsarbeit
- Steuerung und Koordination des Ehrenamtlichen Dolmetscherpools
- Begleitung von interkulturellen Eltern- und Frauentreffs
- Förderung und Initiierung von interkulturellen Begegnungen, Dialogräumen und Projekten
- Organisation von öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Integration, z.B. Interkulturelle Woche
- Federführung der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Nürtingen als Mitglied beim Aktionsbündnis der Stiftung gegen Rassismus
- Vernetzung von Akteuren in der Integrationsarbeit
Newsletter
Mit dem Newsletter des Integrationsbüros Nürtingen bleiben Sie immer über aktuelle Veranstaltungen, interkulturelle Projekte und interessante Themen aus den Bereichen Migration, Asyl und Integration informiert. Sie können sich jederzeit mit dem Abmeldelink, der sich am Ende des Newsletters befindet, oder hier abmelden.
Rückmeldeformular für das Integrationsbüro
Wir wollen stetig unsere Angebote verbessern. Wenn Sie in einem Projekt des Integrationsbüros engagiert sind, können Sie uns gerne Kritik und Anregungen über das Rückmeldeformular zukommen lassen. Der Bogen ist direkt hier PDF-Dokument725,25 KB01.02.2024 abrufbar.
Unsere Projekte
Das Integrationsbüro möchte die Teilhabe von Menschen mit Migrationsbiographie fördern und Unterstützungsangebote bereitstellen. Ein wichtiges Instrument sind hierbei unsere Projekte, die Sie nachstehend finden.
Sprechcafé
Sprechcafé


Wir haben Sprechcafé und Sprachtreff zusammengelegt! Fortan können Interessierte, die ihre Deutschkenntnisse verbessern bzw. anwenden wollen und neue Menschen kennenlernen möchten, jeden Dienstag und/oder Mittwoch zum Sprechcafé kommen. Es handelt sich um ein offenes Format mit unterschiedlichsten Themen, die zum freien Sprechen in lockerer Atmosphäre animieren. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Durchgeführt wird das Sprechcafé von erfahrenen Ehrenamtlichen.
Wann? Jeden Dienstag von 18 bis 19:30 Uhr und jeden Mittwoch von 17:30 bis 19 Uhr
Wo? Räumlichkeiten des Evangelischen Jugendhauses in der Steinenbergstraße 6, 72622 Nürtingen
Es handelt sich um ein Projekt des Integrationsbüros in Kooperation mit dem Kreisdiakonieverband im Landkreis Esslingen.
Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Formularsprechstunde
Formularsprechstunde

Für viele alltägliche Fragen zu Aufenthalt, Ausbildung, Arbeit, Wohnung oder Kinderbetreuung gibt es komplizierte Formulare, die oft nicht leicht auszufüllen sind. Das stellt viele vor Schwierigkeiten: Menschen mit Beeinträchtigungen, Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist oder junge Menschen, die zum ersten Mal ein Formular alleine ausfüllen müssen. Um diese Schwierigkeiten niederschwellig zu überwinden, gibt es die Formularsprechstunde: Jeden Dienstag von 15.00 Uhr bis 17.00 stehen Ehrenamtliche bereit, um beim Ausfüllen von Formularen zu unterstützen. Es wird kein Termin benötigt. Es handelt sich bei dem Angebot jedoch nicht um ein Beratungsangebot.
Bitte beachten Sie: Die Formularsprechstunde ist nur für Einwohnerinnen und Einwohner von Nürtingen (Kernstadt Nürtingen, Hardt, Neckarhausen, Oberensingen, Raidwangen, Reudern, Zizishausen)!
Wann? Jeden Dienstag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo? Bürgertreffsaal, Marktstraße 7, 72622 Nürtingen
Bitte bringen Sie Ihre Dokumente mit!
Wenn Sie die Formularsprechstunde ehrenamtlich unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht per E-Mail.
Eltern- und Frauentreffs
Eltern- und Frauentreffs

In Nürtingen gibt es eine Reihe von Eltern- und Frauentreffs für Menschen mit oder ohne Migrationsbiografie. Die Angebote sind für Eltern / Frauen jeder Nation und jeden Alters und laden dazu ein, sich in einer lockeren interkulturellen Atmosphäre über interessante Gesprächsthemen auszutauschen. Alle unsere Angebote sind kostenfrei und können jederzeit und ohne Anmeldung auch während des Jahres besucht werden. Während der Schulferien finden keine Angebote statt.
Derzeit finden folgende Frauentreffs statt:
- Internationaler Frauentreff an der Mörikeschule
14:00 Uhr bis 15:30 Uhr, jeden Montag, außer in den Schulferien
Mörikeschule, Kleine Mensa, Frickenhäuser Straße 2, Nürtingen - Internationaler Frauentreff an der Mörikeschule II
09:30 Uhr bis 11:00 Uhr, jeden Dienstag, außer in den Schulferien
Mörikeschule, Kleine Mensa, Frickenhäuser Straße 2, Nürtingen - Interkultureller Frauentreff im Bürgertreff
15:00 Uhr bis 16:30 Uhr, jeden Mittwoch, außer in den Schulferien
Bürgertreff (Blockturmzimmer), Marktstraße 7, Nürtingen - Elterntreff im Roßdorf
10:30 Uhr bis 11:30 Uhr, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, außer in den Schulferien
Café Luna im Roßdorf (im Ladenzentrum), Dürerplatz 7 Achtung! Zu Schulbeginn wurden die Termin angepasst. Nächste Termine im Roßdorf: 15.09.26 und 29.09.26
Bei den Eltern- und Frauentreffs wird über Themen wie Frauengesundheit, Schulen und Kindergärten in Deutschland, Gesunde Ernährung, Kindererziehung, Freizeitgestaltung oder das Leben in Deutschland gesprochen. Zudem gibt es im Frauentreff im Bürgertreff in unregelmäßigen Abständen kreative Angebote wie Töpfern oder Zeichnen. Die Frauen- und Elterntreffs freuen sich immer über neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Dolmetscherpool
Der Dolmetscherpool ist ein Angebot für Personen, die nicht ausreichende Deutschkenntnisse besitzen! Um als Zuwanderer aus einem anderen Land anzukommen und in der neuen Heimat Fuß zu fassen, ist es unablässig, die Sprache zu lernen. Dies muss immer vorrangig gefördert werden. Am Anfang ist dies meist noch nicht gegeben, aber wichtige Behördengänge, Schulanmeldungen, Arztbesuche, Gespräche beim Arbeitsamt etc., sind von Beginn an nötig. Dabei muss die Sprachbarriere überwunden werden, da sonst Missverständnisse und Unverständnis auf beiden Seiten entstehen und die wichtigen ersten Schritte der Integration scheitern. Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten sind hier alleine überfordert und brauchen Unterstützung. Deshalb hat die Stadt Nürtingen einen ehrenamtlichen Dolmetscherpool eingerichtet. Bislang sind knapp 70 Personen als Dolmetscher registriert, die mit 23 verschiedenen Sprachen vertreten sind. Weitere Informationen zum Dolmetscherpool finden Sie hier.
Demokratieförderung und Extremismusprävention
Bezugnehmend auf den einstimmigen Beschluss im Kultur-, Schul-, und Sozialausschuss vom 12.10.2020 zur Erstellung einer Präventionsstrategie und dem daraus einhergehenden Auftrag hat es sich die Stadtverwaltung Nürtingen zum Ziel gesetzt, in Kooperation verschiedenen Bildungseinrichtungen, Wohlfahrtsverbänden und Vereinen der Stadtgesellschaft Projekte und Maßnahmen zur Förderung von Demokratie und Vielfalt sowie zur Prävention von Extremismus aller Ausprägungen umzusetzen. Da für die nachhaltige Umsetzung unterschiedlicher Vorhaben in diesem Bereich eine strukturelle Verankerung der Themengebiete unerlässlich ist, wird im Integrationsbüro der Stadt Nürtingen eine feste Anlaufstelle eingerichtet, die in Form eines Rundes Tisches regelmäßig tagt. Die Sitzungstermine können gerne im Integrationsbüro angefragt werden.
Veranstaltungen
Das Integrationsbüro organisiert regelmäßig Veranstaltungen, darunter auch Aktionswochen, die bundesweiten Charakter haben. Nachstehend können Sie sich über unsere Veranstaltungsangebote informieren.
Interkulturelle Wochen
Interkulturelle Wochen

Die Interkulturelle Woche geht ursprünglich zurück auf den sogenannten "Tag des ausländischen Mitbürgers", der erstmalig im Jahr 1975 stattfand. Mittlerweile beteiligen sich mehr als 500 Städte und Gemeinden mit rund 5000 Aktionen. Diverse Akteure und Institutionen füllen mit ihren lokalspezifischen Interessen und Anliegen das Programm der Interkulturelle Woche. Umfangsreiche Informationen und Anregungen finden Sie auf den Webseiten der Interkulturellen Woche.
Etwa ein Drittel aller Einwohner Nürtingens hat eine Migrationsgeschichte. Sie bringen eine Vielfalt an Kulturen, Sprachen, Religionen und Geschichten mit sich. Die Interkulturelle Woche in Nürtingen will diesen Reichtum an Lebensweisen aufgreifen, weshalb sie sich seit einigen Jahren an dieser Aktionswoche beteiligt, die im vergangenen Jahr unter dem Motto „Neue Räume“ stand. Es haben sich vielseitige Veranstaltungsformate vom 23. September bis zum 1. Oktober 2023 damit auseinandergesetzt, wie neue Räume geöffnet, gezeigt, geteilt, gefördert und verteidigt, aber auch bestehende Räume kritisch hinterfragt werden können. Das abwechslungsreiche Programm aus Theater- und Filmvorführungen, Konzerten, musikalischen Beiträgen, Fachvorträgen, gemeinsamen Mitmach-Aktionen und vielem mehr mit 14 Kooperationspartnerinnen und-partnern können Sie hier PDF-Dokument740,43 KB29.05.2024 nachlesen.
Die Interkulturelle Woche 2025 findet vom 19. - 29. September in Nürtingen statt. Das diesjährige Motto lautet "dafür!". Insgesamt 16 Kooperationspartnerinnen und -partner möchten sich in diesem Jahr mit verschiedensten Veranstaltungen für Vielfalt und eine starke Demokratie, für eine offene Gesellschaft, für Solidarität und Zusammenhalt einsetzen. Ob Bilderbuchkino oder Vortrag, ob Filmvorführung oder gemeinsames Kochen – für jede und jeden ist etwas dabei. Und wie immer gilt: Alle sind alle herzlich willkommen!
Das komplette Programm der Interkulturellen Woche 2025 können Sie hier einsehen.
Das Integrationsbüro freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!
Wichtige Informationen: Programmänderungen
Am Freitag, 26.09.2025, freuen wir uns, Herrn Simon Danco von der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) mit dem Vortrag "Radikal.Verstehen" im Saal des Bürgertreffs begrüßen zu dürfen. Ab 19 Uhr beleuchtet Herr Danco die Zusammenhänge zwischen Einsamkeit und Radikalisierung. Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung unter integrationsbuero@nuertingen.de wird gebeten. Der Vortrag „Extrem einsam? Die demokratische Relevanz von Einsamkeitserfahrungen unter Jugendlichen in Deutschland“ mit Melanie Weiser in der Stadthalle K3N findet nicht statt.
Am 22.09. um 19 Uhr kommt Prof. Dr. Abed Shokry für einen Vortrag in die Lutherkirche, um über die Situation in Israel/Palästina zu berichten. Faten Mukarker musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Dr. Abed Shokry kam 1992 zum Studium nach Deutschland und machte durch sein großes Engagement u. a. im christlich-islamischen Dialog auf sich aufmerksam. Nach seiner Promotion kehrte er 2007 nach Gaza zurück. Dort arbeitete er als Professor für Ingenieurswissenschaften an der Universität Gaza, die im Oktober 2023 zerbombt wurde. Prof. Dr. Shokry erlebte die Zerstörungen, die Vertreibungen und den täglichen Überlebenskampf der Bevölkerung des Gazastreifens, bis ihm und seiner Familie die Ausreise nach Deutschland gelang. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen wird er über das Leid und den Überlebenswillen der Menschen in Gaza sprechen.
Internationale Wochen gegen Rassismus
Internationale Wochen gegen Rassismus

Der sogenannte Interkulturelle Rat hat 2014 eine gemeinnützige Stiftung gegründet, die die operativen Arbeiten des Projektes der Internationalen Wochen gegen Rassismus koordiniert. Ursprünglich auf den Aktionstag des 21. März begrenzt, haben sich durch ein erhöhtes Interesse die Beiträge seit 2008 auf zwei Aktionswochen ausgeweitet. Haupt- und Ehrenamtliche setzen sich in ihren Städten und Gemeinden engagiert dafür ein, rassistische Erscheinungsformen zu bekämpfen. Die Stiftungswebseite informiert umfassend über ihre Arbeit und die Aktionswochen.
„Nürtingen ist bunt und vielfältig. Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern, mit diversen Kulturen und Religionen leben hier. Und sie sollen sich hier in unserer Stadt, in unserem Land wohl- und sicher fühlen, sich eine Existenz aufbauen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und sich einbringen können. Dies muss unser Anspruch sein, daran müssen wir arbeiten, denn dies ist (noch) nicht für alle Menschen Realität“, erklärte Bürgermeisterin Annette Bürkner im Rahmen der letzten Aktionswochen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich Stadt in diesem Jahr zum zweiten Mal an den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die unter dem Motto “ Menschenrechte für alle“ stand, beteiligt. Mit vielfältigen und abwechslungsreichen Formaten hat sie mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern vom 9. März bis zum 24. März ein Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit gesetzt, um ein respektvolles und friedliches Miteinander zu fördern. Der Programmflyer ist hier PDF-Dokument1,25 MB20.02.2024 abrufbar.
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
2026 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März statt. Dank der engagierten Kooperationspartnerinnen und -partner sind in diesem Jahr besonders viele Aktionen zusammengekommen, die ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus, für Menschenwürde setzen. Hier finden Sie das komplette Programm PDF-Dokument1,28 MB17.02.2026. Wir freuen uns auf Sie!
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus veranstaltet das Integrationsbüro der Stadt Nürtingen
am Freitag, 27.03.2026,
ab 19 Uhr im Panoramasaal der Stadthalle K3N
einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion
zum Thema Radikalisierung bei Jugendlichen.
Unter dem Titel "Radikal – extrem – Extremismus? Radikalisierung im Jugendalter aus Kinder- und Jugendschutzperspektive" fasst Saskia Lanser, Fachreferentin der AJS NRW, grundlegende Erkenntnisse der Forschung zusammen, beleuchtet Radikalisierungsprozesse und deren Ursachen aus der Perspektive des Kinder- und Jugendschutzes, zeigt Präventionsstrategien auf, geht auch auf Best-Practice-Beispiele ein.
In der anschließenden Podiumsdiskussion berichten Vertreterinnen und Vertreter der Nürtinger Kinder- und Jugendarbeit über die Situation junger Menschen in Nürtingen.
Gemeinsam wollen wir eine Bestandsaufnahme machen: Wo stehen wir, welche Projekte und Maßnahmen gibt es bereits, welche Herausforderungen kommen auf uns zu, wo sollte noch nachgebessert werden?
Im Gespräch zwischen Expertin und Fachkräften möchten wir Lösungsansätze beleuchten und dabei stets die Perspektive der jungen Menschen im Blick behalten – für sie sprechen, nicht über sie.
Die Moderation des Abends übernimmt Sandra Schneider, Leiterin der VHS Nürtingen.
An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
- Amina Ramadan, Fachdienst Jugend, Bildung, Migration der BruderhausDiakonie
- Luka Rottler, Mobile Jugendarbeit
- Marina Bahnmüller, Jugendhaus am Bahnhof (JaB)
- Ralf Kuder, Jugendwerkstatt
- Sina Avula, GO!ES Jugendbüro
- Stefan Felder-von Hahn, Jugendreferat
Das Integrationsbüro der Stadt Nürtingen lädt Interessierte herzlich zu Vortrag und Podiumsdiskussion in den Panoramasaal der Stadthalle K3N ein.
Ab 18 Uhr stehen alkoholfreie Getränke und Knabbereien für Sie im Foyer bereit.
Der Vortrag beginnt um 19 Uhr. Ende der Veranstaltung ist gegen 21 Uhr.
Eine kurzfristige Teilnahme ist noch möglich, bestenfalls mit vorheriger Anmeldung an integrationsbuero(@)nuertingen.de.
Kampagne "Politik auf 13qm" in Nürtingen
Kampagne "Politik auf 13qm" in Nürtingen
Demokratie beginnt mit Zuhören: "Politik auf 13 m²" kommt nach Nürtingen
Ein Drittel der Menschen in Deutschland fühlt sich nicht gehört und ist sozial isoliert. Aus diesem Mangel an demokratischer und gesellschaftlicher Einbindung ergibt sich ein zentraler Handlungsbedarf zum Schutz der Demokratie. Diese Gruppe in den Fokus zu nehmen, ist kein Nebenaspekt, sondern Grundvoraussetzung dafür, dass unsere Gesellschaft stabil bleibt. Mehr als die Hälfte der Nichtwählerinnen und Nichtwähler gehört zum sogenannten „Unsichtbaren Drittel“.
Mit der Kampagne "Politik auf 13 m²", die vom 28. September bis 17. Oktober 2026 in Nürtingen stattfindet, wird genau dafür ein besonderer Raum geschaffen.
Eine durchschnittliche deutsche Küche hat 13 m² und die Küche ist der Ort, an dem die gute Gespräche stattfinden. Auch beim Projekt "Politik auf 13 m²" wird es gute Gespräche geben, mit Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Meinungen, Lebenswegen und Hintergründen. Nicht die schnelle Debatte oder das Überzeugen anderer stehen dabei im Vordergrund, sondern das Zuhören und das Verstehen dessen, was die Menschen bewegt.
In Nürtingen wird es zwei offene und einladende Veranstaltungsorte geben – dort, wo viele Menschen unterwegs sind: Auf dem Jorderyplatz zwischen K3N und Kreuzkirche sowie auf dem Dürerplatz im Roßdorf. Die in den Gesprächen geäußerten Bedarfe, Wünsche und Forderungen werden dokumentiert, ausgewertet und an die zuständigen Personen und Einrichtungen weitergeleitet.
Stadtmitte: 28.09. – 17.10.2026
Roßdorf: 30.09. – 16.10.2026
Die Organisation der Kampagne in der Innenstadt und im Roßdorf erfolgt durch ein Kernteam, das aus folgenden Kooperationspartnern besteht:
- aus der Verwaltung: Bürgertreff, Integrationsbüro, Sozialer Dienst, Bürgerbeteiligung, Jugendreferat, Volkshochschule, Schulsozialarbeit
- Evangelische Kirche
- Kreisdiakonieverband
- Bruderhausdiakonie
- HfWU
- Welthaus
Vor Ort unterstützen zahlreiche weitere Kooperationspartner: Tagestreff eva, katholische Kirche, Malteser, Caritas, Fachrat für interkulturelles Zusammenleben, Haus der Familie, Stadtseniorenrat und weitere.
Auch Sie und/oder Ihre Organisation möchten mitmachen? Dann melden Sie sich bei uns, wir freuen uns über weitere Kooperationspartner!
Initiatorin der Kampagne ist Dr. Sarah Köhler, Referentin für Gesellschaftspolitik und Demokratieförderung bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mehr zur Kampagne gibt es hier.

