Stadt Nürtingen

zum Seitenanfang

Theater

Theater 2017 / 2018

Die Glasmenagerie | © M. Thau und M. Petersohn
Die Glasmenagerie | © M. Thau und M. Petersohn

Das THEATER-Programm ist einzeln oder im Abonnement (6 Vorstellungen) buchbar. Für unsere kleinsten Besucher gibt es das Kindertheater!

Alle Veranstaltungen finden in der Stadthalle K3N statt. Präsentiert werden hochwertige und professionelle Produktionen von Tourneetheatern und den Landesbühnen.

RICHTFEST | Montag, 16. Oktober 2017

Montag, 16. Oktober 2017 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Komödie von Lutz Hübner
  • Mitarbeit: Sarah Nemitz
  • Landestheater Tübingen

Ein Haus zu bauen ist ein großes, kompliziertes Projekt. Vielleicht wird es einfacher, billiger und sogar befriedigender, wenn man sich dafür mit anderen zusammentut? Der Hausbau als soziales Projekt, als gesellschaftliche Utopie eines Zusammenlebens von verschiedenen Generationen und Lebensentwürfen – eben als Baugemeinschaft! Aber was, wenn diese Utopie Risse bekommt? Wenn die Frage nach dem Geld sich plötzlich stellt? Jemand unerwartet krank wird? Wie sieht es dann aus mit der Solidarität, mit dem gemeinsamen Traum vom Eigenheim? Lutz Hübners Komödie „Richtfest“ stellt sich dem hochaktuellen Thema Baugemeinschaft und zeigt eine exemplarische Gruppe von Menschen, die den Traum von einem gemeinsamen Haus realisieren wollen: Das Akademiker-Ehepaar, das schwule Paar, das junge Paar mit Kind, die ältere alleinstehende Frau, die Beamtenfamilie mit pubertierendem Kind und der junge, ehrgeizige Architekt. Sie alle wollen nur das Beste – und haben sich bald furchtbar in den Haaren. Lutz Hübner ist einer der meistgespielten deutschen Gegenwartsautoren, sein Stück „Frau Müller muss weg“ wurde 2014 von Sönke Wortmann verfilmt.

Richtfest | © Sigmund / LTT
Richtfest | © Sigmund / LTT

MARTINUS LUTHER | Montag, 20. November 2017

Montag, 20. November 2017 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Schauspiel von John von Düffel
  • Theaterlust München

Ein Kämpfer, ein Streiter, ein Berufener. Beseelt, kompromisslos, im schlimmsten Fall gnadenlos. Am härtesten ist er zu sich selbst. Der junge Bettelmönch Martinus, der seiner weltlichen Karriere – und wahrscheinlich wäre es eine glänzende gewesen! – abgeschworen hat, um sein Leben Gott zu weihen. Ein Gewitter – ein Gelübde in Todesgefahr – ist der Moment seiner Bekehrung und ein Donnerschlag wird es für die Welt. Martinus, bekannt als Martin Luther, sorgte vor 500 Jahren für eine der massivsten Zäsuren in der Geschichtsschreibung. Einst war er ein Häuflein Elend angesichts der eignen Sündhaftigkeit, gebeutelt und erdrückt von Selbstzweifeln, fordert Martinus die größte Macht der Welt heraus, zieht die grundlegendsten Glaubenssätze in Frage, prangert Korruption und Bigotterie der päpstlichen Kurie an und wettert gegen den Ablass. Der junge Revolutionär und große Reformator krempelt die Welt um, religiös wie politisch. Doch hier ist sein Weg nicht zu Ende. Der einst junge Revolutionär wird alt, krank, fett. Er verhärtet und verbittert nach all den Kämpfen seines Lebens. Exkommuniziert, politisch mehr geduldet als erwünscht. Ein großer Reformator oder ein tragisch Gescheiterter? Zum 500. Jahrestag der Reformation widmet sich das Theaterlust- Team der faszinierenden Gestalt Luthers mit einem besonderen und herausfordernden Beitrag zum Reformationsjubiläum. Die Bühnenmusik dieser Inszenierung ist in Zusammenarbeit mit dem Perkussionisten und Schlagwerker Anno Kesting entstanden, dabei ist vielfältiges akustisches Schlagwerk Bestandteil des Bühnenbildes. John von Düffel ist Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und Professor für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Für seinen Debütroman „Vom Wasser“ erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Seine Bühnenadaptionen bedeutender belletristischer Werke wie „Buddenbrooks“ oder Esther Vilars „Der dressierte Mann“ sind große Theatererfolge.

Martinus Luther | © Hermann Posch
Martinus Luther | © Hermann Posch

MONDLICHT UND MAGNOLIEN | Montag, 15. Januar 2018

Mondlicht und Magnolien | © BLB
Mondlicht und Magnolien | © BLB

Montag, 15. Januar 2018 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Komödie von Ron Hutchinson
  • Badische Landesbühne Bruchsal

Hollywood 1939, die Dreharbeiten zu „Vom Winde verweht“ haben begonnen. Viel Geld wurde investiert und Clark Gable und Vivien Leigh sind für die Hauptrollen verpflichtet. Doch Produzent David O. Selznick steht kurz vor dem Nervenzusammenbruch: Das Drehbuch taugt nichts, der Regisseur macht Probleme und das Millionenprojekt droht zu scheitern. Kurzerhand kündigt er das Leitungsteam und bestellt mit Regisseur Victor Fleming und Autor Ben Hecht zwei Koryphäen der Filmbranche in sein Büro. Hecht hat aber bisher nicht eine der tausend Seiten des Südstaaten-Epos gelesen und verspürt auch keine Lust, sich mit Margret Mitchells „Mondlicht-und -Magnolien-Kitsch“ zu beschäftigen. Da helfen nur drastische Maßnahmen: Selznick sperrt sich mit Autor und Regisseur in seinem Büro ein und verlangt von ihnen, innerhalb von fünf Tagen ein spielbares Drehbuch zu schreiben. Als einzige Nervennahrung sind Bananen und Erdnüsse erlaubt, auf Schlaf, Ausgang und andere Zerstreuung muss verzichtet werden. Damit der unbelesene Drehbuchautor Hecht Filmdialoge schreiben kann, spielen ihm Selznick und Fleming die Handlung vor. In hochkomischen Episoden verwandeln sich beide Männer in naive Sklavenmädchen und kokette Südstaatenschönheiten und durchleben Katastrophen, Geburten und Intrigen. Basierend auf den Memoiren von Ben Hecht und David O. Selznick schrieb Ron Hutchinson eine kraftvolle Komödie, die einen humorvollen Einblick hinter die Kulissen Hollywoods bietet, und deren Erfolg seit der Uraufführung 2004 nicht abreißt. Die vier Akteure auf der Bühne schlüpfen in unzählige Rollen, bewegen sich zwischen Genialität und Wahnsinn und erschaffen dabei den nächsten Kino-Hit.

DIE GLASMENAGERIE | Montag, 26. Februar 2018

Montag, 26. Februar 2018 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Schauspiel von Tennessee Williams
  • mit Anna Thalbach, Nellie Thalbach
  • Regie: Katharina Thalbach
  • Komödie am Kurfürstendamm Berlin

Amerika in den 1930er Jahren: Es ist die Zeit der Großen Depression. Amanda Wingfield lebt mit ihren beiden erwachsenen Kindern Tom und Laura in einer kleinen Wohnung in St. Louis. Seit dem Verschwinden des Vaters sind die drei ganz auf sich allein gestellt – zurückgeblieben sind nur sein Foto und ein Grammophon. Der Tristesse des ärmlichen Alltags entflieht jedes Familienmitglied auf seine ganz eigene traumwandlerische Art und Weise: Mutter Amanda schwärmt von ihrer Jugend und einer verlorenen Zeit, in der sie gesellschaftlich anerkannt war. Sohn Tom arbeitet in einer Lagerhalle, verbringt aber jede freie Minute im Kino und schreibt heimlich Gedichte. Tochter Laura, die so schüchtern ist, dass sie sich kaum vor die Tür traut, widmet sich ganz ihrer Sammlung zerbrechlicher Glastiere – ihrer Glasmenagerie, die sie ihr eigenes Leben vergessen lässt. Mit Jim O’Connor, Toms Arbeitskollegen, zieht die Realität in das Leben der Familie ein. Für Mutter Amanda wäre er der ideale Heiratskandidat für Laura, doch nach anfänglicher Annäherung der beiden zerbricht nicht nur eines von Lauras geliebten Glastierchen, sondern auch der Traum, dass alles möglich gewesen wäre.

Katharina Thalbach inszeniert das Stück, das für Tennessee Williams (1911–1983) den künstlerischen Durchbruch brachte, mit ihrer Tochter Anna und ihrer Enkelin Nellie in den Hauptrollen.

… zwei Stunden Theaterverzauberung mit bittersüßem Seufzer. (Berliner Zeitung)

… Verve, Witz und viel Poesie. Es ist berührend, wie hier im Kerzenschein hinter der Komik heimtückisch die Einsamkeit und Melancholie lauert. (Berliner Morgenpost)

Die Glasmenagerie | © Barbara Braun
Die Glasmenagerie | © Barbara Braun

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER | Montag, 12. März 2018

Montag, 12. März 2018 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Komödie von Stefan Zimmermann nach dem gleichnamigen Kinohit
  • von Philippe de Chauveron und Guy Laurent
  • a.gon Theater München

Claude ist Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt.

Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast vier Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Monsieur Claude und seine Töchter | © agon Theater GmbH
Monsieur Claude und seine Töchter | © agon Theater GmbH

GLOBAL PLAYER | Montag, 7. Mai 2018

Montag, 7. Mai 2018 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • von Hannes Stöhr
  • Theater Lindenhof Melchingen

Das Familienunternehmen „Bogenschütz & Söhne“ baut seit Generationen im Schwäbischen zuverlässige Textilmaschinen. Aber seit einiger Zeit bleiben die Aufträge aus: Die asiatische Konkurrenz ist billiger. Dem Juniorchef Michael Bogenschütz steht das Wasser bis zum Hals. Er sieht sich gezwungen, hinter dem Rücken seines Vaters Paul Bogenschütz, mit den Chinesen über einen Verkauf zu verhandeln. Doch der Seniorchef erfährt davon und buhlt um Unterstützung bei seiner „grünen“ Tochter Marlies, dem „Aussteigersohn“ Matthias, dem Arbeiterführer Kleinmann und seiner polnischen Haushälterin Agnieschka, um die Firma, sein Lebenswerk, zu retten.

Der aus Hechingen stammende Berliner Kinoregisseur Hannes Stöhr („One Day in Europe“ und „Berlin Calling“) bringt seinen erfolgreichen Kinofilm „GLOBAL PLAYER – Wo wir sind isch vorne“ auf die Melchinger Theaterbühne. Darin zeichnet er das tragisch-komische Porträt einer mittelständischen, schwäbischen Unternehmerfamilie in Zeiten der Globalisierung nach. Ein vergnüglich-unterhaltsamer, aber auch nachdenklich stimmender Abend in bester Theater Lindenhof- Tradition.

Global Player | © Theater Lindenhof
Global Player | © Theater Lindenhof

Literatur in Nürtingen

FRIEDRICH HÖLDERLINS LEBEN, DICHTUNG UND WAHNSINN | Samstag, 14. Oktober 2017

Samstag, 14. Oktober 2017 um 20 Uhr

Theater im Schlosskeller

  • Veranstaltung in Kooperation mit dem Theater im Schlosskeller
  • Szenische Lesung mit Paul Schaeffer
  • Zimmertheater Tübingen

Wilhelm Waiblingers Hölderlin-Biographie aus den Jahren 1827/28, die erste Hölderlin-Biographie überhaupt, ist nicht ganz fehlerfrei, aber so authentisch, so lebendig und von Sympathie durchdrungen, dass sie von ganz besonderem Wert ist. „Ein langer, fünfjähriger Umgang mit dem Unglücklichen hat mich mehr als jeden andern in Stand gesetzt, ihn zu beobachten, ihn kennen zu lernen, seinem so wunderlichen Ideengange, und selbst den ersten Ursprüngen und Ursachen seines Wahnsinns nachzuspüren.“ Wilhelm Friedrich Waiblinger (1804–1830), Sohn eines Kammersekretärs und einer Pfarrerstochter, verbrachte seine Kindheit in Stuttgart und ab 1817 in Reutlingen. Der frühreife und extrovertierte Waiblinger hörte bereits 1819 Vorlesungen im niederen theologischen Seminar, von 1820–1822 besuchte er das Obere Gymnasium in Stuttgart, ab 1822 studierte er Theologie und Philologie am Tübinger Stift, wo er Eduard Mörike und Ludwig Bauer kennen lernte. Wichtig für seine dichterische Entwicklung wurde die Begegnung mit dem geisteskranken Dichter Friedrich Hölderlin, die er in seinem stark von Hölderlins „Hyperion“ beeinflussten Roman „Phaëton“ und in seiner für die Biographie Hölderlins wichtigen Schrift „Friedrich Hölderlins Leben, Dichtung und Wahnsinn“ verarbeitet hat.

Friedrich Hölderlins Leben
Friedrich Hölderlins Leben

Schülervorstellungen

Bild: Tschick | © Frank Pieth
Bild: Tschick | © Frank Pieth

Schülervorstellungen sind Aufführungen für Schulklassen in Bezug auf die Prüfungsvorbereitung.

Hier wird der Unterrichtsinhalt szenisch dargestellt und kann bildhaft verinnerlicht werden.

Kindertheater

Das Kindertheater greift aktuelle Themen und Klasssiker aus der Kinderbuchliteratur auf. Die Veranstaltung ist ideal für Schulklassen, Kindergärten oder sonstige junge Gruppe geeignet.

Frau Holle
Frau Holle

FRAU HOLLE | Dienstag, 24. Oktober 2017

Dienstag, 24. Oktober 2017 um 10.30 Uhr

Stadthalle K3N | Panoramasaal

  • nach dem Märchen der Gebrüder Grimm 
  • Figurentheater (mit Stabpuppen)
  • für Zuschauer ab 4 Jahren

Brote und Äpfel sprechen, die Himmelswiese entfaltet sich und eine geheimnisvolle Frau mit dem Namen Frau Holle lebt in ihrem Wolkenhaus. In diese Anderswelt werden zwei Mädchen geschickt und müssen zur rechten Zeit das Richtige tun. Der Fleiß der Einen wird mit Gold belohnt. Die Faule aber wird mit Pech überschüttet: „Kikeriki, unsere Pechmarie ist wieder hie.“ Wer kennt sie nicht, diese märchenhafte Geschichte von der hübschen Marie und ihrer hässlichen Stiefschwester Marie? Und wenn Frau Holle die Betten tüchtig schüttelt, schneit es auf der Erde …

Frau Holle
Frau Holle

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST | Sonntag, 29. Oktober 2017

Sonntag, 29. Oktober 2017 um 15.30 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • im Rahmen der Kinder- und Jugendkulturwochen
  • Märchenbearbeitung von Anne-Kathrin Klatt
  • für Zuschauer ab 6 Jahren
  • Landestheater Tübingen

Ein verarmter Kaufmann gerät in ein Unwetter und verirrt sich. Mitten im Wald entdeckt er ein einsames Schloss mit einem wunderschönen Rosengarten. Als er für seine Tochter Belle eine Rose pflücken möchte, erwischt ihn der Schlossherr, ein abscheuliches Untier, und lässt ihn gefangen nehmen. Um ihren Vater zu befreien, willigt die schöne Belle ein, auf das Schloss des Monsters zu ziehen. Wider Erwarten verhält sich das Biest ihr gegenüber großzügig, charmant und zuvorkommend. Die beiden verstehen sich gut – und dennoch lehnt Belle seinen Heiratsantrag ab. Tief verletzt lässt das Ungeheuer sie nach Hause zurückkehren. Auf dem Weg gerät Belle in große Gefahr, aber unter Einsatz seines Lebens rettet das Biest sie. Als es fast zu spät ist, erkennt Belle, dass das abscheuliche Untier in Wahrheit ein verwandelter Prinz ist, den nur ihre aufrichtige Liebe von diesem Fluch erlösen kann. „Die Schöne und das Biest“ ist ein zauberhaft poetisches Plädoyer für die Kraft der inneren Werte und gegen die Oberflächlichkeit und den äußeren Schein. Die Regisseurin und Autorin Anne-Kathrin Klatt hat das bekannte französische Volksmärchen in eine phantasievolle und bilderstarke Mischung aus Schauspiel und Figurentheater verwandelt – ein Theatererlebnis für die ganze Familie.

Die Schöne und das Biest | © Martin Sigmund
Die Schöne und das Biest | © Martin Sigmund

JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER | Dienstag, 30. Januar 2018

Dienstag, 30. Januar 2018 um 10.30 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • nach Michael Ende
  • für Zuschauer ab 5 Jahren
  • Theater HERZeigen

Die winzige Insel Lummerland ist die Heimat von Lukas dem Lokomotivführer und Jim Knopf. Die beiden schaffen fleißig in Lukas’ Werkstatt, denn die Lok Emma wird wieder einmal auf Hochglanz poliert. Plötzlich stecken die beiden Freunde mittendrin in ihren Erinnerungen an ihre spannenden Abenteuer mit der treuen Lok. Denn als Jim größer wurde, und es auf Lummerland zu eng für alle wurde, da hatten die drei Freunde Jim, Lukas und seine Lok Emma sich gemeinsam aufgemacht, eine neue Heimat zu suchen und ihren Platz in der Welt zu finden. Die abenteuerliche Reise wird auch zu einer Reise um das Geheimnis von Jims Herkunft. Dabei lernen sie den Kaiser von Mandala kennen, dessen Tochter Li Si nach Kummerland verschleppt worden ist, sie durchqueren gefährliche Schluchten, riesige Wüsten, Vulkanlandschaften, begegnen dem Scheinriesen Herrn Tur Tur, dem Halbdrachen Nepomuk – und Frau Malzahn. Eine traumhafte, humorvolle Geschichte über das Fremde und das Anderssein und über eine gute Freundschaft, die in allen Lebenslagen wie Pech und Schwefel zusammenhält.

Jim Knopf | © Theater HERZeigen
Jim Knopf | © Theater HERZeigen

WIEDERSEHEN MIT HERRN BELLO | Dienstag, 6. März 2018

Dienstag, 6. März 2018 um 10.30 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • nach Paul Maar
  • für Zuschauer ab 5 Jahren
  • Württembergische Landesbühne Esslingen

Der sympathische Wunderhund Bello ist wieder da! Durch den blauen Saft des Wissenschaftlers Herrn Melchior hatte er sich erst in einen Menschen verwandelt. Dann ließ die Wirkung des Zaubertranks jedoch nach: Jetzt ist der Hund wieder ein Hund, allerdings mit Nebenwirkungen: Seine Pfoten sind lindgrün und eines seiner beiden Ohren ist zu lang. Immerhin kann er noch wie ein Mensch sprechen, auch wenn er sich immer wieder verspricht. Der aktuelle Zustand macht also weder Bello noch seinen Freund Max glücklich. Da gerade Herbstferien sind, und die hübsche Selina sich auch nicht für Max interessiert, fahren er und Bello lieber sofort mit der Bahn nach Marburg zu Onkel Astor und zu Herrn Melchior, um Bello wieder in „Herrn Bello“ verwandeln zu lassen! Kaum unterwegs fängt aber das Abenteuer an: Ein skrupelloser Zirkusdompteur kriegt Wind von den besonderen Fähigkeiten von Bello und entführt ihn kurzerhand: Er soll als Sensation im Zirkus auftreten und zu einer Geldmaschine werden! Für Bello sieht es nicht gut aus, bis Paloma, die Tochter des Direktors, ihn entdeckt. Zum Glück sind seine Freunde auch schon auf der Suche nach ihm. Die dritte Geschichte von Herrn Bello und Max aus der Feder des Kinderlieblingsautors Paul Maar ist spannend, witzig und mit viel Gefühl. Nach den erfolgreichen ersten zwei Teilen an der WLB kommt endlich die Fortsetzung der Geschichte auf die Bühne!

PU DER BÄR | Dienstag, 10. April 2018

Dienstag, 10. April 2018 um 10.30 Uhr

Stadthalle K3N | Panoramasaal

  • Figurentheater
  • nach dem gleichnamigen Kinderbuch von A. A. Milne
  • für Zuschauer ab 4 Jahren
  • HÖR- und SCHAUbühne Stuttgart

Wer kennt ihn nicht, Pu den Bären, der so gerne Honig schleckt und so schöne Lieder dichtet? Zusammen mit seinem Freund Christopher Robin und vielen anderen Bekannten und Freunden – Ferkel, Eule, Kaninchen, I-Ah, Känga, Ruh und Tiger – wohnt er im Hundertsechzig- Morgen-Wald. Dort erleben sie die aufregendsten Abenteuer: An diesem wunderschönen Morgen zum Beispiel eine Expedition, bei der gesungen, gejammert, gequiekt, ins Wasser gefallen – und, wer weiß – vielleicht sogar der Nordpol entdeckt wird?

Die begeisterten Gesichter der Kinder sprachen Bände, der Applaus für sich: eine Kindergeschichte, gelungen umgesetzt. (Marbacher Zeitung)

Pu der Bär | © Gerd Skutta
Pu der Bär | © Gerd Skutta
Info

Ds Kunst&Kultur Konzerte, Vorverkaufsstelle

Stadtbüro der Nürtinger Zeitung
Am Obertor 15
72622 Nürtingen

Tel.: +49 (0) 7022 9464-150
Fax.: +49 (0) 7022 9330720
E-Mail: nz-vorverkauf(@)ntz.de

Online Vorverkaufsstelle bei der Nürtinger Zeitung

 

Anmeldeformular für ein Abonnement

 

 

 

Kontakt

Ansprechpartner Kulturamt

Frau
Susanne Ackermann

Kulturamt
Frickenhäuser Straße 3
72622 Nürtingen
Tel.: +49 (0) 7022 75-348
Fax: +49 (0) 7022 75-586
E-Mail: kultur.stadt(@)nuertingen.de