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Neues Kulturprogramm

Preisgekrönte Musiker, Kinohits in Theaterfassung und fernöstliche Kunst

Die Glasmenagerie_(c)_MoritzThau_MichaelPetersohn

Die Glasmenagerie_(c)_MoritzThau_MichaelPetersohn

Das städtische Kulturprogramm erfreut sich seit Jahren großen Zuspruchs. Die Abonnements sind in kürzester Zeit nahezu ausverkauft und die einzelnen Veranstaltungen erfahren großen Zuspruch seitens der Zuschauer und Feuilletonisten. Daher setzt das Kulturamt sein bewährtes Konzept fort und spannt auch für die Spielzeit 2017/2018 wieder einen qualitativ hochwertigen und abwechslungsreichen Bogen um die Theater-, Musik-und Kunstwelt.

Dabei werden auch aktuelle Themen berücksichtigt. So widmet sich das THEATER-Programm unter anderem auf komödiantische Weise den Problemen einer generationenübergreifenden Baugemeinschaft, dem Anfang und Ende des Mythos „Martinus Luther“ zum Abschluss des Reformationsjahres und den familiären Belastungsproben eines schwäbischen Unternehmens, vor dem Hintergrund wachsender internationaler Konkurrenz.
Erinnerungswürdige Momente dürften garantiert sein, wenn drei Generationen einer deutschen Schauspielerfamilie ihren Auftritt in der Stadthalle haben werden: Katharina Thalbach inszeniert den Klassiker „Die Glasmenagerie“ mit ihrer Tochter Anna Thalbach und Enkelin Nellie Thalbach in den Hauptrollen.

Klassiker der Kinderbuchliteratur stehen auf dem Programm des Kindertheaters. „Jim Knopf“, „Pu der Bär“ oder „Frau Holle“ verzaubern das junge Publikum ab vier Jahren. „Was im Sport selbstverständlich ist, sehen wir auch im Kulturbereich als unsere Verpflichtung an: Die Jugend auf unkomplizierte und spielerische Weise an das Theater heranzuführen. Daher legen wir in jedem Kulturprogramm großen Wert auf die Veranstaltungen für unsere jungen Zuschauer“, erläutert Oberbürgermeister Otmar Heirich.

Populäre Stoffe wie die Theaterfassung des Erfolgsfilms „Monsieur Claude und seine Töchter“ und die Fortsetzung der erfolgreichen Geschichte der Musiknacht dürfen ebenso wenig fehlen, wie international renommierte Künstler. So gastieren im Rahmen der fünf Meisterkonzerte wieder preisgekrönte Solisten und Ensembles aus aller Welt. Auf diese Mischung legt Kulturamtsleiterin Susanne Ackermann großen Wert: „Kunst ist weder elitär, noch ein reines Konsumprodukt. Sie soll Freude machen, unterhalten, aber auch Denkanstöße geben. Dazu muss man sich bewusst mit ihr auseinandersetzen und so ist es unser Anspruch, qualitativ hochwertige Produktionen einem breiten Publikum zugänglich zu machen“.

Die Meisterkonzertreihe wird in diesem Jahr wieder um ein Sonderkonzert des „Forums junger Nürtinger Künstler“ ergänzt. Diesmal präsentiert das Kulturamt den Trompeter Lukas Fischer, der mit der Band „Rasga Rasga“ mittlerweile über die Stadtgrenzen hinaus für Furore sorgt, zusammen mit dem Pianisten Philip Rivinus.

Die erfolgreiche Kooperation mit der Sammlung Domnick im Bereich der Neuen Musik erfährt auch im neuen Kulturprogramm eine Fortsetzung: Rebecca Krieg spielt ein über 300 Jahre altes Cello der Hochschule für Musik Karlsruhe, das einst Ottomar Domnick 1974 erwarb und bei Konzerten in seinen Räumlichkeiten spielte.

Im Wechsel mit den Nachbarstädten Kirchheim / Teck und Wendlingen ist nun Nürtingen wieder turnusgemäß an der Reihe, um „Kunst aus der Region“ zu präsentieren. Danach dürfen sich Kunstfreunde auf den chinesische Maler Xianwei Zhu freuen, der in der Kreuzkirche einige seiner Werke ausstellt, in denen auf märchenhafte Weise Elemente der östlichen und westlichen Bildtraditionen verschmelzen. Die Sommerausstellung widmet sich den Werken des vielseitigen Künstlers Eckhard Kremers, der seit dem Jahr 2000 als Professor am Institut für Bildende Kunst in Göttingen lehrt.

Angekündigt im Programmheft ist auch die Nürtinger Krimizeit, die wieder 2018 im Frühjahr stattfindet.

Abonnements für das Theaterprogramm und die Meisterkonzerte können ab sofort im Stadtbüro der Nürtinger Zeitung (Am Obertor 15, 72622 Nürtingen, Tel. 07022 9464-150) gezeichnet werden. Der Verkauf für das Kindertheater startet ab sofort


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