Sanierungsgebiet "Östliche Bahnstadt": Stadt Nürtingen

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Sanierungsgebiet "Östliche Bahnstadt"

Die Sanierungsmaßnahme „Östliche Bahnstadt“ wird mit Fördermitteln des Bundes und des Landes im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ (SUW) unterstützt. Das Stadtumbau-Programm richtet sich speziell an die Aufwertung von Innenstädten und Ortskernen sowie der Revitalisierung von Brachen. Durch die Stärkung der Innen- und Bestandsentwicklung kann auch der Flächenverbrauch im Außenbereich reduziert werden.

Am 24.09.2015 hat die Stadt Nürtingen beim Regierungspräsidium Stuttgart den Antrag auf Aufnahme des Gebiets „Östliche Bahnstadt“ in ein Programm der Städtebaulichen Erneuerung gestellt. Zuvor war in einer ersten Grobanalyse eine grobe Einschätzung des Gebiets erfolgt. Demnach weist das Gebiet einerseits ein großes städtebauliches Potenzial, andererseits aber hohe städtebauliche und funktionale Defizite auf.

Mit Bescheid vom 09.02.2016 wurde das Gebiet in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ aufgenommen. Aktuell steht für das Sanierungsgebiet ein Förderrahmen in Höhe von 3.000.000 Euro zur Verfügung. Hiervon entfallen auf die Finanzhilfen von Bund und Land 1.8000.000 Euro; der städtische Eigenanteil beträgt 1.200.000,00 Euro.

Sanierungsziele

Nach Aufnahme in das Stadtumbau-Programm wurden die Vorbereitenden Untersuchungen durchgeführt. Hierbei wurde das Gebiet genauer untersucht und die bestehenden Mängel und Missstände im Gebiet herausgearbeitet. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse wurden ein Neuordnungskonzept entwickelt und die nachfolgend aufgezeigten Sanierungsziele festgelegt, die künftig als orientierender Leitfaden für die weitere konkrete Planung dienen sollen.

  •  Neustrukturierung und Umnutzung baulich vorgenutzter Brachflächen wie Industrie-, Gewerbe- und Bahnbrachen sowie untergenutzter Flächen für zentrumsnahen Wohnungsneubau, Gemeinbedarfseinrichtungen und hochwertige Dienstleistungen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Haltepunkten des öffentlichen Verkehrs (Bahnhof/ZOB).
  • Bau einer neuen bahnparallelen Trasse zur Verbesserung der Verkehrssituation, Bündelung des Verkehrs entlang der Bahnlinie und Erschließung des Gebietes sowie Rückbau der überdimensionierten Plochinger Straße.

  • Entlang der neuen bahnparallelen Straße neben den Bahnschienen sollen Sondernutzungen und Einrichtungen für den Gemeinbedarf (z.B. Jugendhaus) entstehen, die als Lärmschutz für das Quartier „Östliche Bahnstadt“ fungieren. Zudem ist die Schaffung weitere lärmrobuster Nutzungen entlang der neuen bahnparallelen Trasse geplant. Hierzu gehören auch ein nachhaltiges und modernes Mobilitätszentrum und die Einrichtung eines innovativen Energiekonzeptes (s.u.).

  • Im Bereich östlich der lärmrobusten Nutzungen ist verdichteter Geschosswohnungsbau geplant mit Angeboten für unterschiedliche Nutzergruppen (z. B. barrierefreies Generationenwohnen).

  • Herstellung von Anlagen und Flächen für den ruhenden Verkehr (P+R) und Einrichtung eines Mobilitätszentrums für alle Verkehrsträger (Schienenverkehr, ÖPNV, Park+Ride, mit privaten Stellplätzen, Bike+Ride, Radverkehr, Elektromobilitätsinfrastruktur, Sharing-Angebote usw.) als Bindeglied zwischen der Westlichen und Östlichen Bahnstadt.

  • Einrichtung eines innovativen Energiekonzeptes zur Versorgung des neuen Quartiers, der benachbarten Quartiere und der der umgebenden sozialen Infrastruktur, wie z. B. die die angrenzenden Schulen. Ganzheitliche, ökologische Erneuerung in den vordringlichen Handlungsfeldern Energieeffizienz im Bestand und Neubau, Verbesserung des Stadtklimas, Reduzierung von Lärm und Abgasen, Entsiegelung der Fläche.

  • Schaffung von Freiflächen zur Etablierung von Aufenthaltsqualität im Quartier und Schaffung attraktiver Wegeverbindungen innerhalb und zu den angrenzenden Quartieren.

  • Herstellung einer attraktiven Fuß-/ Radwege-Verbindung zwischen Innenstadt/Bahn- hof/ZOB und der „Östlichen Bahnstadt“ und weiter zum Schulzentrum an der Plochinger Straße und den weiter östlich anschließenden Wohngebieten durch Aufwertung des Saubachtunnels.

    Nach Fertigstellung der vorbereitenden Untersuchungen im Oktober 2016 fasste der Gemeinderat der Stadt Nürtingen in seiner Sitzung vom 15.11.2016 den Beschluss das Gebiet als Sanierungsgebiet festzulegen. Die Sanierungssatzung wurde mit ihrer Veröffentlichung am 02.12.2016 in der Nürtinger Zeitung rechtskräftig.

Sanierungsbetreuer

Bei der Durchführung der Sanierungsmaßnahme wird die Stadt Nürtingen von einem Sanierungsträger, von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS), unterstützt; die WHS übernimmt die Betreuung und Beratung der Betroffenen im Sanierungsgebiet und bildet die Schnittstelle zu den übergeordneten Behörden.

Kontakt bei der WHS:

Sindy Bieler 

(07141 149-279, E-Mail: sindy.bieler(@)wuestenrot.de)

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Sanierung

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