Nürtingen Aktuell: Stadt Nürtingen

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leuchtend.

In der dunklen Jahreszeit zeigt sich Nürtingen von seiner leuchtenden Seite.

strahlend.

Die Streuobstwiesen rund um Nürtingen bieten auch im Winter manch strahlenden Moment.

lebendig.
In über 200 Vereinen garantieren Zwei- wie Vierbeiner für abwechslungsreiche und manch tierische Begegnungen.
entdeckenswert.
Römer und Kelten besiedelten einst das Nürtinger Gebiet. Noch heute sind Spuren von ihnen sichtbar.
sehenswert.
Das Stadtbild Nürtingens und seiner Stadtteile ist durch zahlreiche Brunnen geprägt. Bei einem gemütlichen Stadtbummel eröffnen sich manch neue Perspektiven darauf.
bewegend.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
entspannend.
Einkaufen, Schlemmen, der nachmittägliche Kaffee mit Kuchen oder die Kugel selbst gemachtes Eis: In Nürtingens Zentrum können Sie all das ohne die Hektik einer Großstadt genießen.
lebendig.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
sehenswert.

Vom Turm der 48 Meter hohen Stadtkirche St. Laurentius bietet sich ein Panoramablick über die Stadt, das Neckartal und den Albtrauf.

zentral.

Das Rathaus und das Technische Rathaus mit dem Riegerhaus sind zentrale Anlaufstellen und offen für alle Belange der Bürgerinnen, Bürger sowie Besucher unserer Stadt.

sehenswert.

Zahlreiche lauschige Winkel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Mueller-Stahls Menschenbilder

Autor: Clint Metzger
Artikel vom 11.12.2013

Nach sechs erfolgreichen Kunstausstellungen in der Kreuzkirche mit bekannten Namen wie Dalí, Miro, Picasso, Chagall, Hundertwasser und zuletzt HAP Grieshaber setzt Nürtingen diesmal auf eine Überraschung: Armin Mueller-Stahl ist nicht nur einer der bekanntesten Schauspieler der Republik, sondern auch ein anerkannter Künstler. Die Ausstellung „Menschenbilder“ von 10. Januar bis 23. Februar 2014 in der Kreuzkirche zeigt einen einmaligen Querschnitt aus Mueller-Stahls bildhaftem Schaffen. Darin setzt er sich figürlich abstrakt und expressiv mit seiner Arbeit, seinem Bild von Menschen und dem ewigen Kreis von Geburt, Leben und Tod auseinander. „Die Ausstellung ist eine Entdeckungsreise in die Gedankenwelt eines ungewöhnlich kreativen Künstlers“, verspricht Oberbürgermeister Otmar Heirich.

Insgesamt 130 Exponate trug Brigitte Kuder-Bross für die Ausstellung zusammen. Darunter sind zahlreiche Unikate in Öl, Aquarell und Mischtechniken sowie eine Auswahl an grafischen Werken. Sie zeigen Porträts bekannter Musiker, Literaten, Schauspieler, Maler und Politiker, mit denen der Künstler sich beschäftigt oder in irgendeiner Weise zu tun hatte. Exklusiv gibt es eine eigens für die Nürtinger Ausstellung angefertigte Original-Lithografie von Friedrich Hölderlin. „Armin Mueller-Stahl ist zweifelsohne eine komplexe Künstlerpersönlichkeit mit mehreren Begabungen, wobei die Malerei einen immer größeren Raum in seinem Leben einnimmt“, sagt Kuder-Bross. In seinen Bildern vermischten sich die Grenzen zwischen Erlebtem, Gesehenem, Gefühltem, Vorgestelltem und Erträumtem. Häufig dient ihm die Zeichnung als Basis, die er mit leuchtenden Farbflecken koloriert und so zum Leuchten bringt.
Armin Mueller-Stahl sagt über sich: „Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen.“ Geboren 1930 in Tilsit in Ostpreußen lebte Mueller-Stahl bis 1979 in der DDR. Über Westberlin und Lübeck führte ihn sein Weg nach Los Angeles, wo er bis heute lebt. Er studierte Violine und Musikwissenschaft am Städtischen Konservatorium in Berlin und schloss dort sein Examen als Musiklehrer ab. Dann wechselte er zur Schauspielerei. Er wurde zu einem gefeierten Charakterdarsteller und mehrfach zum beliebtesten Schauspieler der DDR gewählt. Unter anderem verkörperte er einen Agenten in einer beliebten Fernsehserie, doch als diese politischer werden sollte, stieg Mueller-Stahl aus, was den endgültigen Bruch mit der DDR bedeutete.
In der Bundesrepublik knüpfte er schnell an die Erfolge an. Auch als er sich Ende der 1980er-Jahre zu einem weiteren Neubeginn in Hollywood entschloss, war der von Erfolg gekrönt. Neben der Schauspielerei schrieb Mueller-Stahl Romane und Erzählungen und machte sich mit seinen Zeichnungen und Aquarellen einen Namen in der Kunstszene. Seit dem Abschied aus dem Filmgeschäft widmete er sich der Malerei, der Musik und der Förderung junger Künstler.
Zum siebten Mal organisiert das Stabsteam Oberbürgermeister gemeinsam mit Galeristin Brigitte Kuder-Bross die große Kunstausstellung in der Nürtinger Kreuzkirche. Bisher ging das Konzept, Kunst einer breiten, nicht zwangsläufig kunstkundigen Öffentlichkeit nahezubringen, gut auf. „Es besteht ein großes Interesse an Kunst mit Anleitung“, sagt Projektleiterin Bärbel Igel-Goll. Bei HAP Grieshaber im vergangenen Jahr entfiel rund die Hälfte der 206 Führungen auf Kindergärten und Schulklassen. Für Kinder und Jugendliche eignet sich die diesjährige Ausstellung ganz besonders, denn das Entstehen der Werke von Mueller-Stahl so klar und einfach nachempfunden werden wie bei keinem anderen der bisher präsentierten Künstler. „Porträts bekannter Persönlichkeiten leicht erkennen zu können, ist für die Kinder ein Schlüsselerlebnis im Zusammenhang mit Kunst und motiviert zu eigenen kreativen Interpretationen“, glaubt Bärbel Igel-Goll.

Die Ausstellung „Menschenbilder“ ist von 10. Januar bis 23. Februar in der Nürtinger Kreuzkirche am Schillerplatz zu sehen. Sie wird begleitet von einen Rahmenprogramm mit Lichtbildervortrag, Literarischen Führungen, Musik und Schauspiel, Kunst- und Weinabenden, langen Ausstellungsabenden mit Führung und Bewirtung, sowie einem Kreativworkshop und einer Matinee. Das Nürtinger Kino „Traumpalast“ begleitet die Ausstellung mit Filmen mit Armin Mueller-Stahl und an den Wochenenden bieten die Briefmarkenfreunde Sonderstempel und Sonderumschläge zur Ausstellung an.

Weitere Informationen und Termine für die Führungen gibt es unter Telefon 07022 75-235 sowie unter www.nuertingen.de.

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