Nürtingen Aktuell: Stadt Nürtingen

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leuchtend.

In der dunklen Jahreszeit zeigt sich Nürtingen von seiner leuchtenden Seite.

strahlend.

Die Streuobstwiesen rund um Nürtingen bieten auch im Winter manch strahlenden Moment.

lebendig.
In über 200 Vereinen garantieren Zwei- wie Vierbeiner für abwechslungsreiche und manch tierische Begegnungen.
entdeckenswert.
Römer und Kelten besiedelten einst das Nürtinger Gebiet. Noch heute sind Spuren von ihnen sichtbar.
sehenswert.
Das Stadtbild Nürtingens und seiner Stadtteile ist durch zahlreiche Brunnen geprägt. Bei einem gemütlichen Stadtbummel eröffnen sich manch neue Perspektiven darauf.
bewegend.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
entspannend.
Einkaufen, Schlemmen, der nachmittägliche Kaffee mit Kuchen oder die Kugel selbst gemachtes Eis: In Nürtingens Zentrum können Sie all das ohne die Hektik einer Großstadt genießen.
lebendig.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
sehenswert.

Vom Turm der 48 Meter hohen Stadtkirche St. Laurentius bietet sich ein Panoramablick über die Stadt, das Neckartal und den Albtrauf.

zentral.

Das Rathaus und das Technische Rathaus mit dem Riegerhaus sind zentrale Anlaufstellen und offen für alle Belange der Bürgerinnen, Bürger sowie Besucher unserer Stadt.

sehenswert.

Zahlreiche lauschige Winkel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Häschenschule im Museum

Autor: Susanne Weisheit
Artikel vom 20.03.2015

Zu Ostern präsentiert das Nürtinger Stadtmuseum eine Ausstellung, an der Jung und Alt ihre Freude haben werden: Unter dem Titel „Köstlich in Bild und Reim – die Häschenschule“ zeigt die Schau den Stoff, aus dem das beliebte Bilderbuch zwischen 1922 und 1924 entstanden ist: Tuschezeichnungen, Skizzen und Aquarelle von Fritz Koch-Gotha und das handschriftliche Manuskript von Albert Sixtus. Erbe all dieser Schätze ist der Thienemann-Esslinger Verlag in Stuttgart, der dem Nürtinger Stadtmuseum die Zusammenarbeit angeboten hat.

Die Handschriften zum Bilderbuch sind in gut lesbarem Sütterlin. „Das wird den Älteren gefallen, die diese Schrift noch beherrschen“, vermutet Museumsleiterin Angela Wagner-Gnan. Für die Jüngeren, denen die 1915 in Preußen eingeführte und 1941 verbotene deutsche Kurrentschrift fremd ist, liegt jeder Handschrift eine „Übersetzung“ bei.

Die älteren Jahrgänge erinnern sich auch an den Schulanfang zu Ostern, der in Deutschland noch bis 1967 galt. Als das Bilderbuch erschien, passten Häschen, Ostern und Schule ganz hervorragend zusammen.

Autor Albert Sixtus schrieb die lustigen Verse und schickte sie 1922 an den Alfred Hahn`s Verlag in Leipzig. Dieser wiederum beauftragte Fritz Koch-Gotha mit den Zeichnungen dazu – und die fielen ungewöhnlich lebendig aus. Wenn der Hasenlehrer dem Hasenmax das Ohr langzieht, fühlt man den Schmerz förmlich beim Betrachten des Bildes.

Wegen dieser Szene und wegen des Rohrstocks auf dem Titel geriet das mehr als zwei Millionen Mal verkaufte Bilderbuch immer wieder mal in die Kritik. Eine Hasenfrau, die darin aufgeht, Hausfrau und Mutter zu sein, eine Schule, die mit einem Gebet beginnt – in schöner Regelmäßigkeit wollte man das Buch als unzeitgemäß, angestaubt und altmodisch abtun.
Doch allen Buhrufen zum Trotz lieben Kinder wie Erwachsene bis heute die „Häschenschule“.

Die Verse sind einfach und von spielerischem Humor durchsetzt, die Illustrationen dazu detailreich und witzig. Für die ganz jungen Besucher gibt es in der Ausstellung alte Schulbänke und einen Hühnerstall zu bestaunen, auf einem Maltisch liegen Buntstifte und Papier bereit. Ein kleines Ratespiel soll den kindlichen Spürsinn wecken.


Zur Eröffnung am Sonntag, den 29. März, um 15 Uhr, lädt das Stadtmuseum Nürtingen herzlich ein. Bürgermeisterin Claudia Grau wird von den Kindern und Erziehern des Kindergartens Rieth musikalisch begleitet, für Kaffee und Kuchen ist ebenfalls gesorgt.

Vom 29. März bis zum 17. Mai ist die Ausstellung dienstags, mittwochs und samstags von 14.30 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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