Nürtingen Aktuell: Stadt Nürtingen

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leuchtend.

In der dunklen Jahreszeit zeigt sich Nürtingen von seiner leuchtenden Seite.

strahlend.

Die Streuobstwiesen rund um Nürtingen bieten auch im Winter manch strahlenden Moment.

lebendig.
In über 200 Vereinen garantieren Zwei- wie Vierbeiner für abwechslungsreiche und manch tierische Begegnungen.
entdeckenswert.
Römer und Kelten besiedelten einst das Nürtinger Gebiet. Noch heute sind Spuren von ihnen sichtbar.
sehenswert.
Das Stadtbild Nürtingens und seiner Stadtteile ist durch zahlreiche Brunnen geprägt. Bei einem gemütlichen Stadtbummel eröffnen sich manch neue Perspektiven darauf.
bewegend.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
entspannend.
Einkaufen, Schlemmen, der nachmittägliche Kaffee mit Kuchen oder die Kugel selbst gemachtes Eis: In Nürtingens Zentrum können Sie all das ohne die Hektik einer Großstadt genießen.
lebendig.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
sehenswert.

Vom Turm der 48 Meter hohen Stadtkirche St. Laurentius bietet sich ein Panoramablick über die Stadt, das Neckartal und den Albtrauf.

zentral.

Das Rathaus und das Technische Rathaus mit dem Riegerhaus sind zentrale Anlaufstellen und offen für alle Belange der Bürgerinnen, Bürger sowie Besucher unserer Stadt.

sehenswert.

Zahlreiche lauschige Winkel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Frischer Wind nach der Kultur-Pause

Autor: Susanne Weisheit
Artikel vom 18.06.2020

Tesfaye Urgessa mit Werken in der Nürtinger Kreuzkirche

Einige Veranstaltungen des städtischen Kulturprogramms mussten aufgrund der durch die Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen abgesagt werden. Doch nach zwei Monaten „Kunst-Pause“ weht dank der Sommerausstellung ab sofort wieder ein frischer Wind durch die Kunstszene und auch durch die Nürtinger Kreuzkirche. Das Kulturamt eröffnet unter dem Titel „Nach Wind greifen“ eine Ausstellung mit Exponaten des Nürtinger Künstlers Tesfaye Urgessa, dessen Wurzeln in Äthiopien liegen.

Bis zum 19. Juli sind im Erdgeschoss der Kreuzkirche zum Teil großformatige Bilder zu sehen, die in Zeiten von Corona aktueller denn je erscheinen: Tesfaye Urgessa legt den Fokus seiner künstlerischen Arbeit auf den Menschen und dessen Beziehungen untereinander. Wie verhält sich ein Mensch alleine und in Gesellschaft? Urgessa beobachtet diese Situationen und fängt Details in seinen Bildern ein. Eine zentrale Rolle spielen dabei nackte Körper, denn diese unterstreichen die Verletzlichkeit und Unmittelbarkeit der Figuren. Sie verkörpern Menschen einer Gesellschaft, die ihren eigenen Gedanken und Emotionen schutzlos ausgeliefert sind.

Mit seinen Bildern unternimmt der 1983 in Addis Abeba geborene Künstler nach eigenen Worten den Versuch, „Gefühle ohne klare Bedeutungen zu transportieren“. Sie sollen von jeglicher Erzählung getrennt werden. Urgessa verleiht seinen körperlich deformierten Wesen undefinierbare Bewegungen, wodurch sie verloren wirken. Sie erscheinen würdevoll und unsicher zugleich. Damit entzieht er seine Werke einer eindeutigen Interpretation und ermöglicht es dem Betrachter, einen ganz individuellen Bezug zum Bild herzustellen.

Dieser Versuch ist ihm geglückt, denn seine Werke erregen mittlerweile national wie international Aufmerksamkeit. 2014 erhielt er zum Abschluss seines Studiums den Akademiepreis der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Neben viel beachteten Ausstellungen in Addis Abeba, Hamburg und Köln war er 2019 mit einer Einzelausstellung in den berühmten Uffizien in Florenz zu Gast.

Eine Eröffnung im gewohnten Rahmen ist momentan leider noch immer nicht möglich. Der Künstler lässt es sich aber dennoch nicht nehmen, persönlich sein Werk zu erläutern. Ab dem 26. Juni wird auf der Homepage der Stadt Nürtingen im Rahmen der digitalen Reihe „Kultur im Netz“ ein Künstlergespräch zwischen Tesfaye Urgessa und der Kunstwissenschaftlerin Dr. Katrin Burtschell zu sehen sein, mit dem er in die Sommerausstellung einführt. 

Zur Einhaltung der Corona-Vorschriften kann sich nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern zeitgleich in der Kreuzkirche aufhalten. In der Ausstellung besteht zudem Maskenpflicht. Wir bitten um Verständnis.

 
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