Nürtingen Aktuell: Stadt Nürtingen

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leuchtend.
In der dunklen Jahreszeit zeigt sich Nürtingen von seiner leuchtenden Seite.
lebendig.
In über 200 Vereinen garantieren Zwei- wie Vierbeiner für abwechslungsreiche und manch tierische Begegnungen.
entdeckenswert.
Römer und Kelten besiedelten einst das Nürtinger Gebiet. Noch heute sind Spuren von ihnen sichtbar.
sehenswert.
Das Stadtbild Nürtingens und seiner Stadtteile ist durch zahlreiche Brunnen geprägt. Bei einem gemütlichen Stadtbummel eröffnen sich manch neue Perspektiven darauf.
bewegend.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
entspannend.
Einkaufen, Schlemmen, der nachmittägliche Kaffee mit Kuchen oder die Kugel selbst gemachtes Eis: In Nürtingens Zentrum können Sie all das ohne die Hektik einer Großstadt genießen.
lebendig.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
sehenswert.
Vom Turm der 48 Meter hohen Stadtkirche St. Laurentius bietet sich ein Panoramablick über die Stadt, das Neckartal und den Albtrauf.
zentral.
Das Rathaus und das Technische Rathaus mit dem Riegerhaus sind zentrale Anlaufstellen und offen für alle Belange der Bürgerinnen, Bürger sowie Besucher unserer Stadt.
sehenswert.
Zahlreiche lauschige Winkel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
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Kampf um Alt-Kennzeichen „NT"

Autor: Clint Metzger
Artikel vom 22.01.2014

Mitte Dezember bekamen Bürgerinnen und Bürger aus Crailsheim ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk in Form des auslaufenden Kennzeichens „CR“, dessen Wiedereinführung im ersten Anlauf von den Ratsmitgliedern des Kreises Schwäbisch Hall abgelehnt wurde. Damit sind in Baden-Württemberg nunmehr zwölf Alt-Kennzeichen wieder eingeführt worden, seit der Bundesrat im September 2012 eine entsprechende Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung beschlossen hat. Bundesweit stehen bereits mehr als 260 Alt-Kennzeichen wieder zur Auswahl bei der Anmeldung eines Fahrzeugs. Und die Zahl wächst wöchentlich weiter, denn immer mehr Landkreise revidieren mittlerweile ihre zunächst ablehnenden Entscheidungen. Die Stadt Nürtingen macht sich daher weiterhin Hoffnungen, dass die Bürgerinnen und Bürger in naher Zukunft auch wieder zum „NT“ greifen können.
Baden-Württemberg hat im Gegensatz zu den anderen Bundesländern hohe Hürden vor die Wiedereinführung gesetzt und fordert positive Bescheide der Kreistage als Voraussetzung zur Anmeldung der Kennzeichen beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Zahlreiche Kreistage stellten sich zunächst gegen die Wünsche von Städten und Gemeinden wie Nürtingen, Horb, Crailsheim, Lahr, Bruchsal oder Vaihingen/Enz. Landrat Heinz Eininger begründete seine ablehnende Haltung im Mai 2011 unter anderem mit einem „Durcheinander in der Kennzeichenlandschaft“, zusätzlichen Kosten und Mehraufwand, sinnloser Wahlfreiheit und „Rückwärtsgewandtheit“. Viele dieser Argumente sind mittlerweile von der Realität widerlegt. So konnte der Ostalbkreis durch die Wiedereinführung des Kennzeichens „GD“ für Schwäbisch Gmünd nach einem Jahr Mehreinnahmen in Höhe von rund 91.000 Euro alleine durch Umkennzeichnungen verbuchen. Daher denken mittlerweile viele Kreisräte um und folgen dem Wunsch zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, wie an den Beispielen Horb, Crailsheim oder Lahr zu sehen ist.
Die Stadt Nürtingen hat im September 2013 einen Runden Tisch initiiert, an dem Vertreter der Gemeinden Bad Säckingen, Bad Saulgau, Bruchsal, Crailsheim, Donaueschingen, Lahr, Öhringen, Überlingen, Tettnang und Vaihingen/Enz teilnahmen. Diese unterzeichneten ein gemeinsames Anschreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, in dem sie um Anmeldung der entsprechenden Alt-Kennzeichen baten. Der Ministerpräsident hat in seinem Antwortschreiben nun das Vorgehen der Landesregierung verteidigt, gleichzeitig aber Interessenkollisionen zwischen Kreisen und Kommunen eingeräumt. Er betont die positiven Erfahrungen bei den jeweiligen Wiedereinführungen und hebt einige Beispiele hervor: „Auch der Ostalbkreis, der Neckar-Odenwaldkreis, der Rems-Murr-Kreis und der Zollernalbkreis unterstützen die Interessen ihrer Kommunen Schwäbisch Gmünd, Buchen, Backnang und Hechingen.“
Dies versteht Oberbürgermeister Otmar Heirich eindeutig als Signal an die bisher ablehnend reagierenden Landkreise, also auch des Landkreises Esslingen, sich hier in Richtung der Bürgerinnen und Bürger zu bewegen: „In seiner Antwort bestärkt uns Ministerpräsident Kretschmann ausdrücklich, mit diesen positiven Erfahrungen um die Zustimmung der Abgeordneten in unseren Kreistagen zu werben. Nachdem die Argumente der Gegner nun von der Praxis widerlegt sind, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund mehr, den Bürgerinnen und Bürgern die Wahlmöglichkeit weiter vorzuenthalten.“ Daher wird er nun Gespräche mit den Kreisräten suchen, um wie in den Fällen Horb und Crailsheim die Wiedereinführung des Alt-Kennzeichens „NT“ in einem zweiten Anlauf zu erreichen.

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kulturell.
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