Nürtingen Aktuell: Stadt Nürtingen

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leuchtend.
In der dunklen Jahreszeit zeigt sich Nürtingen von seiner leuchtenden Seite.
lebendig.
In über 200 Vereinen garantieren Zwei- wie Vierbeiner für abwechslungsreiche und manch tierische Begegnungen.
entdeckenswert.
Römer und Kelten besiedelten einst das Nürtinger Gebiet. Noch heute sind Spuren von ihnen sichtbar.
sehenswert.
Das Stadtbild Nürtingens und seiner Stadtteile ist durch zahlreiche Brunnen geprägt. Bei einem gemütlichen Stadtbummel eröffnen sich manch neue Perspektiven darauf.
bewegend.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
entspannend.
Einkaufen, Schlemmen, der nachmittägliche Kaffee mit Kuchen oder die Kugel selbst gemachtes Eis: In Nürtingens Zentrum können Sie all das ohne die Hektik einer Großstadt genießen.
lebendig.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
sehenswert.
Vom Turm der 48 Meter hohen Stadtkirche St. Laurentius bietet sich ein Panoramablick über die Stadt, das Neckartal und den Albtrauf.
zentral.
Das Rathaus und das Technische Rathaus mit dem Riegerhaus sind zentrale Anlaufstellen und offen für alle Belange der Bürgerinnen, Bürger sowie Besucher unserer Stadt.
sehenswert.
Zahlreiche lauschige Winkel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
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Renaturierung der Talbachquelle

Autor: Clint Metzger
Artikel vom 06.09.2019

Renaturierung der Talbachquelle in Raidwangen

Auf den ersten Blick sieht es unscheinbar aus, was sich da unterhalb der Sportplätze in Raidwangen auf einer Wiese befindet: Eine Art Schlammloch und kleine Tümpel, die sich in Form eines Bandes aneinanderreihen. Doch was wie eine Baugrube erscheint, ist eine Maßnahme zur Renaturierung der Talbachquelle. Und diese soll sich in rund zwei Jahren zu einem Hotspot für Biodiversität entwickeln. Erste Überlegungen zur Freilegung der Quelle wurden bereits im Jahr 2002 angestellt. Doch erst mit der Arbeitsgruppe „Raidwangen – Fit für die Zukunft“ kam 2012 Fahrt in das Unterfangen. Ziel des Projektes ist es, mehr Feuchtigkeit in die Fläche zu bringen. Insbesondere der südliche Teil der Wiese trocknet schnell aus. Außerdem wurden bereits in den Jahren 1927 und 1933 Drainagen gelegt, um die beiden angrenzenden Wiesenhänge zu entwässern. Nachdem naturschutzrechtliche Belange geklärt waren und die Stadt zusätzliche Flächen aus Privatbesitz erwerben konnte, begann die Suche nach der Quellmündung und dem Wasserverlauf. Die Mündung liegt allerdings außerhalb von städtischem Grund. Daher kann diese selbst nicht freigelegt werden. Das verhindert jedoch nicht das Vorhaben. Nachdem eine Grube entlang des Wasserverlaufs ausgehoben wurde, kann der Talbach diese selbstständig füllen und sich dann seinen Weg entlang der Tümpel selbst suchen. Daraus soll eine Sumpflandschaft entstehen, die einen neuen Lebensraum für Amphibien darstellt. Die angrenzenden Grünflächen sollen künftig nur noch zweimal jährlich gemäht und ausgemagert, also nicht gedüngt werden. Dadurch wird der Blütenreichtum gefördert und es entsteht eine Pflanzenwelt, die Nahrung und Lebensraum für Insekten und Vögel bietet. So hegt der städtische Umweltbeauftragte die Hoffnung, dass sich Kiebitze und die in Baden-Württemberg mittlerweile im Bestand stark gefährdeten Braunkehlchen niederlassen: „Nasswiesen sind ideales Brutgebiet für diese Vögel“, erklärt Jochen Hildenbrand. Bis zum Frühjahr sollen noch eine Rasenspur sowie Steine als trittsichere Stehgelegenheit an dem Biotop angelegt und Infotafeln angebracht werden.

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