Nürtingen Aktuell: Stadt Nürtingen

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leuchtend.
In der dunklen Jahreszeit zeigt sich Nürtingen von seiner leuchtenden Seite.
lebendig.
In über 200 Vereinen garantieren Zwei- wie Vierbeiner für abwechslungsreiche und manch tierische Begegnungen.
entdeckenswert.
Römer und Kelten besiedelten einst das Nürtinger Gebiet. Noch heute sind Spuren von ihnen sichtbar.
sehenswert.
Das Stadtbild Nürtingens und seiner Stadtteile ist durch zahlreiche Brunnen geprägt. Bei einem gemütlichen Stadtbummel eröffnen sich manch neue Perspektiven darauf.
bewegend.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
entspannend.
Einkaufen, Schlemmen, der nachmittägliche Kaffee mit Kuchen oder die Kugel selbst gemachtes Eis: In Nürtingens Zentrum können Sie all das ohne die Hektik einer Großstadt genießen.
lebendig.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
sehenswert.
Vom Turm der 48 Meter hohen Stadtkirche St. Laurentius bietet sich ein Panoramablick über die Stadt, das Neckartal und den Albtrauf.
zentral.
Das Rathaus und das Technische Rathaus mit dem Riegerhaus sind zentrale Anlaufstellen und offen für alle Belange der Bürgerinnen, Bürger sowie Besucher unserer Stadt.
sehenswert.
Zahlreiche lauschige Winkel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
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Müll kann nicht entsorgt werden!

Autor: Susanne Weisheit
Artikel vom 26.02.2019

Müll bleibt wegen Falschparkern in den Straßen von Nürtingen

„Ein Löschfahrzeug ist genauso groß, wie ein Mülllaster. Nur beseitigt das Müllauto unsere Abfälle. Ein Feuerwehrfahrzeug ist im Einsatz, um Leben zu retten!“ Das sind die klaren Worte von Birgit Herz, von der Stadt Nürtingen. Die Leiterin der Straßenverkehrsbehörde und des Gemeindevollzugsdienstes verweist damit auf zugeparkte Straßen in Nürtingen, die nicht mal mehr von der Abfallentsorgung angefahren werden können. „Die Teckstraße ist momentan unser größtes Sorgenkind“, macht sie deutlich. Nachdem Ende des Jahres schon der Biomüll dort nicht abgefahren werden konnte, mussten die Anwohner auch den zweiten Termin verstreichen lassen, bis dann endlich zum Jahresanfang ein Müllauto durchkam, um die Bioabfälle zu entsorgen. „An jedem Müllabholungstermin war die Straße so zugeparkt, dass die Abfallentsorgung mit ihren Lastern nicht durchkam“, berichtet Birgit Herz. Dabei ist in dieser Straße extra ein Halteverbot für die Müllabfuhrtage angeordnet worden. „Das funktioniert leider nur bedingt“, gibt die städtische Mitarbeiterin an. Bei diesem besagten, letzten Termin Anfang des Jahres war dann sogar der Vollzugsdienst der Stadt vor Ort und hat die Halter der Fahrzeuge ausfindig gemacht. Diese haben dann ihre Autos entfernt und der Biomüll konnte nach vier Wochen entleert werde. „Im Winter geht das ja noch mit der braunen Tonne. Aber stellen sie sich vier Wochen im Sommer vor!“

Sogar die Männer der Abfallentsorgung versuchen bei der „Müllparkproblematik“ zu helfen. Sie haben kleine Flyer hinter die Scheibenwischer der falschparkenden Autos geklemmt, um auf das Problem freundlich aufmerksam zu machen. „Wir leeren gern Ihre Mülltonnen und die Ihrer Nachbarn … wenn wir durchkommen“, steht auf den Handzetteln geschrieben. Dazu ein Foto von einem LKW, der zwischen einem parkenden Auto und einer Hauswand festzustecken scheint. Nachdem es allerdings Beschwerden gab, verteilen die Abfallentsorger ihren netten Hinweis nur noch in absoluten Ausnahmesituationen.

Dabei ist das Problem brisanter, denn je, erklärt Birgit Herz von der Stadt Nürtingen. Und leider müsse man nun härter durchgreifen. So werden in der Teckstraße nun rigoros die Autos abgeschleppt, die an den Müllabfuhrtagen dort im Halteverbot stehen. Und auch in der Wendlingerstraße in Nürtingen in Richtung Tennisplätze wird das Ordnungsamt nun aktiver werden. Hier zeigt sich das gleiche Problem. Parkende Autos im Halteverbot und sogar im Kurvenbereich. „Auch hier hatten wir zuletzt drei Rückmeldungen von der Müllabfuhr, dass kein Durchkommen möglich war“, so die Leiterin der Straßenverkehrsbehörde und des Gemeindevollzugsdienstes. Oft seien es die Anwohner selbst, die sich nicht an die Verkehrsordnung halten. So wurde in einer Straße das Schild eines Halteverbots an Müllabfuhrtagen mehrfach umgedreht. Der Vollzugsdienst der Stadt Nürtingen war oftmals vor Ort, um die Situation zu klären. Erst als der Bauhof der Stadt das Schild „felsenfest“ machte, war Ruhe.

Birgit Herz schüttelt verständnislos den Kopf: „Wir ordnen extra an, dass nur an bestimmten Tagen das Halteverbot gilt, damit eben der Müll entleert werden kann.“ An anderen Tagen steht der Parkraum zur Verfügung, den die Leute auch dringend benötigen, wie sie weiß. Wenn aber die Müllentsorgung wegen der Falschparker immer wieder ins Stocken gerät, müsse man über ein komplettes Halteverbot in den betroffenen Straßen nachdenken.

Und das sind nicht wenig. Denn in Nürtingen sind neben der Teckstraße und der Wendlinger Straße auch die Kornbeckstraße, die Backhausstraße, die Ludwigstraße und die Straße Im Mösich besonders betroffen.

„Alles zugeparkte Straßen“, erklärt die Verantwortliche bei der Stadt Nürtingen. „Hoffentlich muss da mal kein großes Rettungsfahrzeug durch!“

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kulturell.
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