Theater: Stadt Nürtingen

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leuchtend.
In der Adventszeit sorgt der Weihnachtsmarkt für leuchtende Momente.
leuchtend.
In der Adventszeit zeigt sich Nürtingen von seiner leuchtenden Seite.
lebendig.
In über 200 Vereinen garantieren Zwei- wie Vierbeiner für abwechslungsreiche und manch tierische Begegnungen.
entdeckenswert.
Römer und Kelten besiedelten einst das Nürtinger Gebiet. Noch heute sind Spuren von ihnen sichtbar.
sehenswert.
Das Stadtbild Nürtingens und seiner Stadtteile ist durch zahlreiche Brunnen geprägt. Bei einem gemütlichen Stadtbummel eröffnen sich manch neue Perspektiven darauf.
bewegend.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
entspannend.
Einkaufen, Schlemmen, der nachmittägliche Kaffee mit Kuchen oder die Kugel selbst gemachtes Eis: In Nürtingens Zentrum können Sie all das ohne die Hektik einer Großstadt genießen.
lebendig.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
sehenswert.
Vom Turm der 48 Meter hohen Stadtkirche St. Laurentius bietet sich ein Panoramablick über die Stadt, das Neckartal und den Albtrauf.
zentral.
Das Rathaus und das Technische Rathaus mit dem Riegerhaus sind zentrale Anlaufstellen und offen für alle Belange der Bürgerinnen, Bürger sowie Besucher unserer Stadt.
sehenswert.
Zahlreiche lauschige Winkel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
Herzlich Willkommen im Themenbereich
Nürtingen für
Theater

Hauptbereich

Theater 2018/2019

Das THEATER-Programm ist einzeln oder im Abonnement (6 Vorstellungen) buchbar. Für unsere kleinsten Besucher gibt es das Kindertheater!

Alle Veranstaltungen finden in der Stadthalle K3N statt. Präsentiert werden hochwertige und professionelle Produktionen von Tourneetheatern und den Landesbühnen.

WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS | Montag, 17. September 2018

Montag, 17. September 2018 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven
  • mit Antje Lewald, Steffen Gräbner u. a.
  • Tourneetheater Tespiskarren

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und frustrierte Ehefrau auf der Suche nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung, möchte sich engagieren und unterbreitet ihrer Familie eine Spitzenidee: Warum nicht einem armen Flüchtling übergangsweise ein Zuhause bieten? Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, und der gemeinsame Sohn Philipp, ein in Scheidung lebender Workaholic mit anstrengend pubertierendem Sohn, sind zwar nicht gerade begeistert, beugen sich aber Angelikas Wunsch. Und so zieht in das schöne Haus der gutsituierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel, in dem auch Tochter Sophie (Dauerstudentin mit Männerproblemen) und Enkel Basti (Philipps versetzungsgefährdeter Teenager-Sohn) wohnen, schon bald der afrikanische Asylbewerber Diallo ein, der auf eine baldige Aufenthaltsgenehmigung hofft. Abgesehen von ein paar Mentalitätsunterschieden – Diallo will z. B. die seiner Meinung nach schon recht „alte Jungfer“ Sophie mit Assistenzarzt Tarek verkuppeln, den er vom Fitness-Training kennt – könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Wenn da nicht die innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft, Chaos, Missverständnisse und spektakuläre Begegnungen mit der Polizei nach sich ziehen würden. Kurzum: Die Refugee-Welcome- Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer. „Willkommen bei den Hartmanns“ ist eine Kinokomödie zur deutschen Flüchtlingskrise – mit Krawall und ein paar bizarren Fehlgriffen, aber ehrfurchtgebietendem Mut zur politischen Aktualität.

HEXENJAGD | Montag, 29. Oktober 2018

Montag, 29. Oktober 2018 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Schauspiel von Arthur Miller
  • u. a. mit Wolfgang Seidenberger, Carsten Klemm
  • Tourneetheater Landgraf

Für den Zustand pubertierender Mädchen, die nach einem nächtlichen Tanz im Wald sonderbar reagieren, gibt es im puritanischen Salem des 17. Jahrhunderts nur eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den bekannten Hexenspezialisten Pastor Hale zu Hilfe. Bei den von ihm geleiteten Verhören geben die Mädchen als Ausrede an, verführt und verhext worden zu sein. Sie merken schnell, dass sie der Strafe entgehen können, wenn sie andere der Teufelsbuhlerei beschuldigen. Und so denunzieren sie munter drauflos, bezichtigen unliebsame Gemeindemitglieder und genießen ihre neu gefundene Macht. Eine Hexenjagd beginnt. Bis allerdings klar ist, dass sich hinter Wahn und Massendenunziation nur eigennützige Ziele verbergen, werden einige Unschuldige hingerichtet …

Mit seiner außergewöhnlichen Bühnenwirkung und den messerscharfen Charakterporträts bis in die kleinste Nebenfigur hinein, ist Millers Stück „Hexenjagd“ auch heute noch ein Lehrstück über jegliche Art von Massenhysterie und politisch bzw. religiös motivierte Wahnvorstellungen. Miller führt exemplarisch vor, wie leicht ein demokratisches System durch Intoleranz, Ignoranz und Fanatismus mit den Mitteln seiner eigenen Ordnungs- und Rechtsdisziplin ausgehebelt werden kann. Zu Recht gehört „Hexenjagd“ immer noch zu den erfolgreichsten und meistgespielten Dramen des Autors.

BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN | Montag, 28. Januar 2019

Montag, 28. Januar 2019 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Tragikomödie nach dem Film von Mark Herman
  • Regie: Christoph Biermeier
  • Theater Lindenhof Melchingen

Ihre Blaskapelle ist der ganze Stolz der Mitarbeiter des größten Betriebs am Ort. Als dessen Schließung und damit die Arbeitslosigkeit sich abzeichnen, verliert die Kapelle für die Arbeiter schlagartig an Bedeutung. Geldnot und Existenzsorgen stehen im Vordergrund. Doch Dirigent Danny will den Traum, mit seinen Musikern an einem landesweiten Wettbewerb teilzunehmen, nicht aufgeben. In dieser angespannten Situation kommt Gloria in ihren Heimatort zurück und will in der Kapelle mitspielen. Andy, einer der Musiker, verliebt sich in sie. Was die Musiker allerdings nicht wissen: Sie ist vom Unternehmen beauftragt, ein Wirtschaftlichkeitsgutachten zu erstellen. Liebesverwirrung, Familienstreitigkeiten und Zukunftsängste vermengen sich zu einer explosiven Mischung, die in kuriosen und absurden Situationen gipfelt. Die Tragikomödie nach dem Film von Mark Hermans aus dem Jahr 1996 in der Theaterfassung von Paul Allen thematisiert Stellenabbau und Strukturkrise mit einem feinen Gespür für Situationskomik, und Humor. Und die Blaskapelle macht das Stück zu einem Erlebnis voller musikalischer Energie!

Realisiert wird „Brassed Off “ in Zusammenarbeit mit den Lauchertmusikanten Melchingen. Die 1920 in Melchingen gegründete Blaskapelle besteht aus über 30 Musikern und darf bei Feierlichkeiten in der Region nicht fehlen.

KÖNIG RICHARD I I I . | Montag, 11. Mai 2019

Montag, 11. Mai 2019 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Historiendrama von William Shakespeare
  • mit Max Tidof in der Titelrolle
  • Regie: Manfred Langner
  • Altes Schauspielhaus Stuttgart

William Shakespeares düsteres Drama führt zu den Kriegen um die Thronfolge im mittelalterlichen England. Der Streit zwischen den Adelsfamilien Lancaster und York findet mit König Richard III. seinen blutigen Höhepunkt und Abschluss. Shakespeare ging mit seiner Bühnenfigur jedoch über historische Fakten hinaus. Was ihn – und sein Londoner Publikum – interessierte, waren aktuelle Themen wie Machtbesessenheit, politische Strategie, verbunden mit Skrupellosigkeit, Zynismus und geistiger Überlegenheit. Sein Richard III. wurde zum Modell eines sprachgewandten Bösewichts. Er schuf damit eine Theaterrolle, die vielschichtige darstellerische Kunst erforderte. Eine Kunst, die Horror und Faszination verband. Schon Schiller bewunderte an dem Stück „die reine Form des tragisch Furchtbaren, was man genießt“.

Richard, Herzog von Gloucester, neidet seinem ältesten Bruder Edward IV. den Thron. Er ist ehrgeizig und wegen einer körperlichen Behinderung verbittert. Das ist der Ausgangspunkt für eine unabsehbare Bahn von Intrigen, Verleumdungen, Morden. Richard spielt jeden gegen jeden aus. Doch am Ende formieren sich seine Gegner unter dem Grafen Richmond. Am Abend vor der Entscheidungsschlacht wird Richard von beängstigenden Traumbildern heimgesucht…

Max Tidof begann seine Schauspiellaufbahn am Theater: in München, Bonn und Berlin. Seit seiner Rolle in Klaus Emmerichs legendärer TV-Serie „Rote Erde II“ von 1982 spielte er in zahlreichen Fernsehspielen und TV-Serien, u. a. in „Kommissar Rex“, „Polizeiruf 110“ und „Ein Fall für Zwei“. Für seine Rolle als Ari Leschnikoff in Joseph Vilsmaiers „Comedian Harmonists“ wurde er 1998 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Eine weitere Hauptrolle hatte Tidof 2005 in dem TV-Zweiteiler „Vera – die Frau des Sizilianers“. In den letzten Jahren ist Max Tidof überwiegend in Fernsehproduktionen zu sehen gewesen.

ELVIS, COMEBACK! | Montag, 8. April 2019

Montag, 8. April 2019 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Musik-Revue von James Edward Lyons
  • mit Nils Strassburg (Gesang), Band
  • Württembergische Landesbühne Esslingen in Kooperation mit den Roll Agents (GbR)

Diese aufwendige Musik-Revue zeigt die Hintergründe zum legendären Comeback von Elvis Presley im Jahr 1968. Seine Zeit schien vorbei zu sein. Eine Reihe mittelmäßiger Filme begeisterten die Fans nicht mehr. Flower-Power, Vietnam- Protest, der neue Sound der Rolling Stones, Beatles und Doors beherrschten die Medien. Mit einem atemberaubenden TV-Special schaffte es der „King of Rock ’n’ Roll“ wieder zu sich, zu seinen Wurzeln in Memphis und zu seinen Fans zurückzufinden. Diese Show bot eine riesige Bandbreite, von einem intimen, improvisierten Live-Konzert im Sitzkreis über große Showeinlagen bis zum politischen Statement mit dem Song „If I Can Dream“. Es war der Auftakt zu neuen, umjubelten Live-Konzerten, vor allem in Las Vegas.

Nils Strassberg, der derzeit als Deutschlands bester Elvis- Darsteller gilt, beschwört den Elvis-Mythos nicht durch Imitation, sondern durch powervolle Interpretation von über 20 Songs. Seine Stimme, seine persönliche Ausstrahlung, seine Bühnenpräsenz reißen das Publikum mit. Echtes, glamouröses Las-Vegas-Feeling entsteht außerdem durch den Vokal- Glanz von Background-Sängerinnen und den Brass-Sound der Band „Roll Agents“.

… Stuttgarters Sänger Nils Strassburg, der als bester Elvis- Interpret Deutschlands gilt, bekommt am Ende des grandiosen Musiktheaterabends für seine seelenvolle Stimme und die wunderbar intonierten Stücke minutenlang stehende Ovationen. (Esslinger Zeitung)

DER TALENTIERTE MR. RIPLEY | Montag, 13. Mai 2019

Montag, 13. Mai 2019 um 20 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Abo-Reihe & freier Verkauf
  • Schauspiel nach dem Roman von Patricia Highsmith
  • Regie: Grit Lukas
  • Landestheater Tübingen

In seinem New Yorker Kellerloch träumt Tom Ripley, 25, von einem Leben auf der Sonnenseite. Da kommt ihm der Auftrag des Industriellen Greenleaf gerade recht, nach Italien zu reisen, um dessen „verlorenen Sohn“ Dickie dazu zu bewegen, nach Hause zurückzukehren. Im malerischen Mongibello trifft Tom auf seinen ehemaligen Schulfreund, der das Leben in vollen Zügen genießt. Ripley ist fasziniert vom mondänen Ambiente – und von Dickie selbst. Immer mehr träumt sich Tom in Dickies Welt, imitiert seine Stimme, probiert seine Kleidung an, fälscht seine Unterschrift. Bei einer Bootsfahrt ergreift er die Chance: Ripley erschlägt Dickie und nimmt dessen Platz ein. Wie ein talentierter Schauspieler jongliert Ripley mit seinen beiden Identitäten nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“.

Patricia Highsmith (1921 – 1995) gilt als Meisterin des psychologischen Kriminalromans. Im Mittelpunkt ihrer Werke stehen nicht die Aufklärung von Verbrechen, sondern die Umstände und Motive, die einen unauffälligen Durchschnittsmenschen ins Verbrechen treiben. Der 1960 erschienene Roman wurde mit Alain Delon als Tom Ripley unter dem Titel „Nur die Sonne war Zeuge“ und 1999 unter dem Originaltitel mit Matt Damon verfilmt.

Literatur in Nürtingen

FRIEDRICH HÖLDERLINS LEBEN, DICHTUNG UND WAHNSINN | Samstag, 14. Oktober 2017

Samstag, 14. Oktober 2017 um 20.00 Uhr

Theater im Schlosskeller

  • Veranstaltung in Kooperation mit dem Theater im Schlosskeller
  • Szenische Lesung mit Paul Schaeffer
  • Zimmertheater Tübingen

Wilhelm Waiblingers Hölderlin-Biographie aus den Jahren 1827/28, die erste Hölderlin-Biographie überhaupt, ist nicht ganz fehlerfrei, aber so authentisch, so lebendig und von Sympathie durchdrungen, dass sie von ganz besonderem Wert ist. „Ein langer, fünfjähriger Umgang mit dem Unglücklichen hat mich mehr als jeden andern in Stand gesetzt, ihn zu beobachten, ihn kennen zu lernen, seinem so wunderlichen Ideengange, und selbst den ersten Ursprüngen und Ursachen seines Wahnsinns nachzuspüren.“ Wilhelm Friedrich Waiblinger (1804–1830), Sohn eines Kammersekretärs und einer Pfarrerstochter, verbrachte seine Kindheit in Stuttgart und ab 1817 in Reutlingen. Der frühreife und extrovertierte Waiblinger hörte bereits 1819 Vorlesungen im niederen theologischen Seminar, von 1820–1822 besuchte er das Obere Gymnasium in Stuttgart, ab 1822 studierte er Theologie und Philologie am Tübinger Stift, wo er Eduard Mörike und Ludwig Bauer kennen lernte. Wichtig für seine dichterische Entwicklung wurde die Begegnung mit dem geisteskranken Dichter Friedrich Hölderlin, die er in seinem stark von Hölderlins „Hyperion“ beeinflussten Roman „Phaëton“ und in seiner für die Biographie Hölderlins wichtigen Schrift „Friedrich Hölderlins Leben, Dichtung und Wahnsinn“ verarbeitet hat.

Schülervorstellungen

Schülervorstellungen sind Aufführungen für Schulklassen in Bezug auf die Prüfungsvorbereitung. Hier wird der Unterrichtsinhalt szenisch dargestellt und kann bildhaft verinnerlicht werden.

FAUST – DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL | Mittwoch, 7. November 2018

Mittwoch, 7. November 2018 um 19 Uhr

Stückeinführung um 18.30 Uhr im Großen Saal!

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe
  • Landestheater Tübingen

Alles hat Faust schon versucht: Er hat Bücher gewälzt, Geister beschworen und mit Selbstmordgedanken gespielt. Die Unzulänglichkeit des eigenen Denkens und die Beschränktheit seiner Mitarbeiter bringen ihn zur Verzweiflung. Da kommt der Teufel gerade recht, der verspricht, ihn aus seiner Misere zu erlösen. Faust ist sich sicher, dass auch Mephisto seinen Wissensdurst und seine Erlebnissucht nicht restlos befriedigen kann. Er schließt mit ihm einen Pakt, der verhängnisvoll ist. Denn auf der rücksichtslosen Suche nach Genuss und Lust, nach Selbstverwirklichung und Selbstbefreiung bleiben nicht nur die „kleinen Leute“ auf der Strecke, sondern auch das Heiligste: die Liebe. Die „Faust“-Tragödie ist einer der großen Versuche, die Welt mit den Mitteln des Theaters zu verstehen. Sie ist Goethes Lebenswerk, in dem er sich über 60 Jahre lang mit unserer Geschichte und Lebensweise auseinandergesetzt hat. „Faust 1“ ist ab dem Schuljahr 2018/19 Abiturthema in Baden- Württemberg. Das Gastspiel richtet sich an Schulklassen.

Kindertheater

Das Kindertheater greift aktuelle Themen und Klasssiker aus der Kinderbuchliteratur auf. Die Veranstaltung ist ideal für Schulklassen, Kindergärten oder sonstige junge Gruppe geeignet.

MEIN FREUND CHARLIE | Donnerstag, 25. Oktober 2018

Donnerstag, 25. Oktober 2018 um 10.30 Uhr

Stadthalle K3N | Panoramasaal

Im Rahmen der Kinder- und Jugendkulturwochen.

  • ein tierisches Theaterstück
  • zum Mitdenken, Mitmachen, Spaß haben!
  • für Zuschauer ab 4 Jahren
  • Theater Sturmvogel

Die kleine Kim ist eine Träumerin, die mit ihren Zehen redet und lustige Geschichten fantasiert. Die Nachbarskinder in der neuen Stadt ärgern Kim, die neue Lehrerin piesakt sie und Papa ist dauernd im Stress, deshalb fühlt sie sich etwas allein und wünscht sich einen Freund. Da erfindet sich Kim einen unsichtbaren Freund, den Hund Charlie, der sie von nun an überallhin begleitet. Nur Kim kann ihn sehen, er tröstet sie und macht ihr Mut.

Gemeinsam mit den Kindern stürzen die beiden Schauspieler sich ins Abenteuer – und als dann der unsichtbare Hund Charlie auch noch lebendig wird ist die Freude bei den kleinsten Theaterbesuchern riesig. Mit tatkräftiger Hilfe der jungen Zuschauer besteht die kleine Kim mutig alle Herausforderungen und erkennt zum Schluss: „Wenn man an seine Träume glaubt, dann werden sie wahr!“

Dieses interaktive Kinderstück zu den Themen Phantasie, Freundschaft und Tiere bezieht die kleinen Zuschauer immer wieder voll ins Geschehen ein. Ideen und Kommentare der Kinder werden von den Schauspielern aufgenommen und Lieder animieren zum Mitsingen. Besonders in diesem Stück ist der Einsatz des Schulhundes Charlie, er hat eine kleine, aber entscheidende Rolle. Nach der Aufführung können die Kinder dem Hund direkt begegnen.

DIE WEIHNACHTSBÄCKEREI | Sonntag, 25. November 2018

Sonntag, 25. November 2018 um 15 Uhr

Stadthalle K3N | Panoramasaal

  • ein märchenhaftes und lustiges Stück zur Vorweihnachtszeit
  • für Zuschauer ab 4 Jahren – und die ganze Familie
  • Theater Tom Teuer

Der Plätzchennotruf 2412 hilft bei angebrannten Plätzchen, vergessenen Rezepten, verschwundenen Schokostreuseln, zerflossenem Zuckerguss und gestressten Eltern. Kein Wunder, dass der Plätzchennotrufbäcker Alfons Zuckerwatte vor Weihnachten alle Hände voll zu tun hat. Heute herrscht besonders hoher Hochbetrieb. Die Kinder sind zu Besuch im Plätzchennotruf, der Nikolaus braucht sein jährliches XXXL-Vollkornplätzchenkraftpaket und das Räuchermännchen und der Nussknacker plappern auch noch dazwischen. Als dann ein dringender Herzplätzchen-Notruf eingeht, passiert Alfons Zuckerwatte etwas, was ihm noch nie passiert ist: Er kann nicht liefern! Ausgerechnet Herzplätzchen hat er nicht mehr. Da gibt es nur eine Möglichkeit, sofort Herzplätzchen backen. Ob ihm das noch gelingt?

„Die Weihnachtsbäckerei“ ist ein märchenhaftes Stück über die besinnlichen und hektischen Momente in der Vorweihnachtszeit. Das Singen des bekannten Lieds „In der Weihnachtsbäckerei …“ und das Essen von Plätzchen darf dabei natürlich nicht fehlen.

PÜNKTCHEN UND ANTON | Dienstag, 26. März 2019

Dienstag, 26. März 2019 um 10.30 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • nach Erich Kästner
  • für Zuschauer ab 6 Jahren
  • Landestheater Tübingen

Luise, genannt Pünktchen, und Anton sind unzertrennliche Freunde, obwohl ihr Leben unterschiedlicher nicht sein könnte. Sie wohnt in einer Villa, hat stinkreiche Eltern, die ihr jeden Wunsch erfüllen können, aber nie Zeit für sie haben, er lebt in bitterer Armut allein mit seiner kranken Mutter in einem winzigen Zimmer. Nachts geht er arbeiten und betteln und tagsüber fallen ihm in der Schule die Augen zu. Pünktchen bettelt auch, nicht für sich, das hat sie ja nicht nötig, sondern um ihrem Kindermädchen, das vom fiesen Verlobten erpresst wird, zu helfen. Als dieser gar in die Villa einbricht, können die mutigen Kinder ihn mithilfe der Polizei in letzter Minute zur Strecke bringen. Erst jetzt merkt Pünktchens Vater, wie sehr er seine Tochter vernachlässigt hat und erkennt zudem seine soziale Verantwortung: Anton und seine Mutter, die die Stelle des Kindermädchens bekommt, dürfen in die Villa einziehen.

1931 ist Weltwirtschaftskrise, als Erich Kästner den ersten realistischen Großstadtroman für Kinder schreibt. Erich Kästners spannender Krimi erzählt, höchst aktuell, von Wohlstandsverwahrlosung und prekären Verhältnissen, von Arm und Reich und einer tiefen Freundschaft, die sich über gesellschaftliche Unterschiede hinwegsetzt.

DIE KLEINE RAUPE | Dienstag, 7. Mai 2019

Dienstag, 7. Mai 2019 um 10.30 Uhr

Stadthalle K3N | Großer Saal

  • Figurentheater in englischer Sprache
  • für Zuschauer ab 6 Jahren
  • Theaterhaus Alpenrod

Auf einem Blatt liegt ein kleines Ei. Als am nächsten Morgen die Sonne aufgeht, macht es „Knack“ und das Ei öffnet sich. Eine kleine Raupe schlüpft heraus und hat einen riesengroßen Hunger. „Die kleine Raupe“ ist eine freie Bearbeitung des Theater Alpenrod und teilweise in englischer Sprache. Spielerisch und poetisch setzt Petra Schuff den Kinderbuchklassiker über die kleine Raupe Nimmersatt von Erik Carle mit ihrem Figurentheater um. Mit einfachen Mitteln gelingt es ihr, eine ganze Welt zu zaubern: Die kleine Raupe aus weicher gefilzter Wolle; die Requisiten mal Wolle, mal Papier, mal dreidimensional, mal flach; eine Welt im Schatten und im Licht, mal auf der Bühne, mal nah an den Zuschauern. Eine unterhaltsame „Englischstunde“ für alle Kinder, die gerade angefangen haben, Englisch zu lernen. Spielerisch und ganz nebenbei neue Englischwörter lernen oder wiederholen – so macht Fremdsprachenunterricht Spaß!

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