Friedrich Hölderlin: Stadt Nürtingen

Friedrich Hölderlin: Stadt Nürtingen

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leuchtend.

In der dunklen Jahreszeit zeigt sich Nürtingen von seiner leuchtenden Seite.

strahlend.

Die Streuobstwiesen rund um Nürtingen bieten auch im Winter manch strahlenden Moment.

lebendig.
In über 200 Vereinen garantieren Zwei- wie Vierbeiner für abwechslungsreiche und manch tierische Begegnungen.
entdeckenswert.
Römer und Kelten besiedelten einst das Nürtinger Gebiet. Noch heute sind Spuren von ihnen sichtbar.
sehenswert.
Das Stadtbild Nürtingens und seiner Stadtteile ist durch zahlreiche Brunnen geprägt. Bei einem gemütlichen Stadtbummel eröffnen sich manch neue Perspektiven darauf.
bewegend.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
entspannend.
Einkaufen, Schlemmen, der nachmittägliche Kaffee mit Kuchen oder die Kugel selbst gemachtes Eis: In Nürtingens Zentrum können Sie all das ohne die Hektik einer Großstadt genießen.
lebendig.
Badespaß im Freibad, gemütlicher Einkaufsbummel oder Tagesausflug ins nahe Grün der Umgebung: Nürtingen ist ein idealer Ausgangspunkt für die sommerliche Freizeitgestaltung.
sehenswert.

Vom Turm der 48 Meter hohen Stadtkirche St. Laurentius bietet sich ein Panoramablick über die Stadt, das Neckartal und den Albtrauf.

zentral.

Das Rathaus und das Technische Rathaus mit dem Riegerhaus sind zentrale Anlaufstellen und offen für alle Belange der Bürgerinnen, Bürger sowie Besucher unserer Stadt.

sehenswert.

Zahlreiche lauschige Winkel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Herzlich Willkommen im Themenbereich
Nürtingen für
Friedrich Hölderlin

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Hölderlin und Nürtingen

Für Hölderlin, der seine ersten Lebensjahre in Lauffen verbrachte, war Nürtingen Heimatstadt und Vaterstadt zugleich. 1774 kam er als Vierjähriger nach Nürtingen. Seine Mutter hatte sich nach dem Tod ihres ersten Mannes hierher verheiratet. Halt fand Hölderlin an seinem Stiefvater Johann Christoph Gok, der Weinhändler und Nürtinger Bürgermeister war. Doch auch diese Vaterfigur starb bereits fünf Jahre später.

Der ehemalige Schweizerhof in der Neckarsteige, das heutige ›Hölderlinhaus‹, war 24 Jahre lang das Wohnhaus der Familie. 1798 zog sie ins Breunlin’sche Haus gegenüber der Stadtkirche, heute Kirchstraße 17, um. Die Mutter Johanna Christiana, die ihren Sohn weitaus lieber auf einer Pfarrstelle gesehen hätte anstatt als ruhelosen Dichter, lebte bis zu ihrem Tod 1828 in Nürtingen. Hölderlin besuchte hier die Lateinschule, wo er den um einiges jüngeren Schelling, mit dem er später in Tübingen auf dem gleichen Zimmer wohnen sollte, vor böswilligen Mitschülern schützte. Als geübter Wanderer erkundete er mit seinem Halbbruder Karl die Nürtinger Umgebung. ›Der Winkel von Hardt‹ etwa und ›In lieblicher Bläue‹ zeigen Spuren dieser Aktivitäten. In letzterem Text beschreibt er auch das metallene Dach der Nürtinger Stadtkirche St. Laurentius, in der er konfirmiert wurde.

Hölderlin blieb seiner Heimatstadt lebenslang verbunden. Bis 1804 kehrte er – trotz des ambivalenten Verhältnisses zu seiner Mutter – immer wieder hierher zurück. In Nürtingen schrieb oder überarbeitete er zahlreiche seiner Werke: den Roman ›Hyperion‹ z.B. und die ›Nachtgesänge‹ mit seinem wohl bekanntesten Gedicht ›Hälfte des Lebens‹. Hölderlin selbst besaß zeitlebens das Nürtinger Bürgerrecht – auch während der 36 Jahre im Tübinger Turm. Nachdem seine Mutter 1828 gestorben war, verwalteten von der Stadt Nürtingen bestellte Pfleger sein Vermögen. Die Lebensumstände dieser Jahre sind in den vom Nürtinger Stadtarchiv verwahrten Pflegschaftsakten eindrucksvoll dokumentiert. Auch wenn Nürtingen namentlich in keinem seiner Gedichte genannt wird, prägte die Stadt samt ihrer Umgebung vom Neckar bis zur Schwäbischen Alb Hölderlins Texte wie kaum eine andere.

Hölderlin 2020

Alle Informationen zu Hölderlin 2020 unter: www.nuertingen.de/hoelderlin2020

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