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Walter Sittler spielt Erich Kästner

© Jim Rakete

Donnerstag, 26. Januar 2012,

20 Uhr

Stadthalle K3N, Großer Saal

EXTRA-Programm

 

"Vom Kleinmaleins des Seins"

die Fortsetzung der Lebensgeschichte Erich Kästners

Komposition: Libor Sima

 

 

Aus dem kleinen Jungen ist ein junger Mann geworden. Man schreibt das Jahr 1919. Der 1. Weltkrieg ist verloren - und schon hat die Politik die Menschen wieder an der Gurgel. Nahrungsmittel werden knapp, Kohlen fehlen, die Deutschen hungern und frieren. Erich Kästner ist von Dresden nach Leipzig gezogen und hat begonnen zu studieren.
Dort, wo die erfolgreiche Produktion "Als ich ein kleiner Junge war" endet, beginnt der  zweite Teil der Geschichte:  Wiederum ist der bekannte Schauspieler Walter Sittler in der überragenden Titelrolle zu sehen und erzählt  im Ensemble mit sechs Musikern die Lebensgeschichte Erich Kästners weiter. Gemeinsam begeben sich die sieben Protagonisten auf einen Streifzug durch das Leben eines Moralisten, porträtierten einen "konsequenten  deutschen Poeten" (Hermann Kesten). 
Erich Kästner ist einer der wichtigsten Chronisten des vergangenen Jahrhunderts,  ein humorvoller Beobachter und  scharfzüngiger  Mahner von nicht bremsbarer Aktualität. Er glaubte, wie die Psychoanalytiker, man müsse zur Kindheit zurückgehen, um die Neurosen der  Menschheit zu heilen. Er glaubte an Erziehung und Bildung, an den Frieden und die Humanität, und predigte sie den Kindern wie den Erwachsenen.

 

Mit über 170 Vorstellungen und mehr als 80.000 Besuchern zählt der erste Teil "Als ich ein kleiner Junge war" zu den erfolgreichsten deutschen Theater-produktionen der letzten Jahre und wurde mit dem renommierten "Erich Kästner Literaturpreis" ausgezeichnet.