Beitrag zum Klimaschutz
CO2 Ersparnis
Im Jahr 2007 wurde für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom in Deutschland 624 g CO2 freigesetzt. Dieser Wert setzt sich aus den Durchschnittsanteilen der Erzeugungsarten zusammen.
Die größten Emissionen werden bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle verursacht, die im Jahr 2007 in Deutschland einen Anteil von 45,5 % am Strommix hatte. Einer Berechnung des WWF zufolge sind 2006 die 30 Kraftwerke mit dem höchsten CO2 Ausstoß allesamt Kohlekraftwerke gewesen. Diese stoßen zwischen 790 und 1.270 g CO2 je Kilowattstunde erzeugtem Strom aus.
Deutlich geringere CO2 Emissionen entstehen dagegen bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Wind- Wasser- und Solarkraft aber auch bei der Stromerzeugung aus Atomkraft. Zwar findet bei der Stromproduktion durch Solarzellen selbst keine CO2 Emission statt, für die Herstellung der Module ist jedoch ein mit hoher CO2 Freisetzung verbundener Energieeinsatz notwendig. Beispielsweise liegt der rechnerische CO2 Ausstoß von polykristallinen Siliziummodulen umgelegt auf die Laufzeit einer Solaranlage bei ca. 100 g je erzeugter Kilowattstunde. Dünnschichtmodule liegen wegen der einfacheren Bauweise deutlich unter diesem Wert.
Die Berechnung einer CO2 Einsparung durch den Einsatz von Solaranlagen hängt daher von den verwendeten Modulen sowie der dadurch ersetzten Stromerzeugungstechnik ab und lässt sich nicht pauschal berechnen. Mit Sicherheit kann aber durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen der, durch Stromerzeugung verursachte, CO2 Ausstoß insgesamt drastisch reduziert werden.
