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Selbsthilfekontaktstelle

Wir sind:

Eine Anlaufstelle zur Stärkung der Eigenverantwortung unterstützt durch die Krankenkassen. Angesiedelt sind wir an der Schnittstelle zwischen Bürgern und der Stadtverwaltung im Bürgertreff am Rathaus.

 

Wir bieten:

  • Räume für Selbsthilfegruppen
  • Vorträge in Zusammenarbeit m it den Krankenkassen
  • Fortbildungen für Selbsthilfegruppen
  • Hilfe bei Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung zur Patientenverfügung
  • Wohnberatung

 

 

Hier finden Sie

Alle Selbsthilfegruppen

 

 

 

 

 

Extra Termine

Ausser der Selbsthilfegruppentermine finden folgende Veranstaltungen statt:

 

Juni 2011

Mi. 1.

19:00Uhr

"Behinderte Menschen engagieren sich"
Vortrag von Rainer Wahl, Württembergischer Reha-Sport Verband
Veranstaltungsort: Bürgertreff Nürtingen
Veranstalter: Selbsthilfegruppe für Bein- und Armamputierte

Mi. 28.

19.00 Uhr

Folgen von chronischem Schmerzen – Bedeutung für den Patienten – Schul- und alternativ therapeutische Möglichkeiten
Referentin: Dr. Christina Rebstock, Klinikum Kirchheim
Veranstaltungsort: Bürgertreff Nürtingen

Juli 2011

Do. 14.

19:00 Uhr

Vortrag zum Thema Atemwegserkrankungen
Referentin: Fr. Dr. Hellmich, Lungenfachärztin, Klinikum Kirchheim

Oktober 2011

Sa. 15.

15:00 Uhr

Literarisches und Kulinarisches
Energietankstelle für Menschen aus Selbsthilfegruppen
Veranstaltungsort: Rotes Haus, Nürtingen

Sa. 22.

14:00-17:00 Uhr

Erstgespräche mit Neubetroffenen am Telefon
Seminar für Selbsthilfegruppenleiter
Referentin: Frau Pankau, Telefonseelsorge Tübingen
Veranstaltungsort: Bürgertreff Nürtingen

November 2011

Do. 17.

19:00 Uhr

Arzt-Patienten-Seminar zum Thema Morbus Crohn
Referenten: Dr. Römmele, Dr. Riedel, Dr. Egerer
Veranstaltungsort: Glashalle des Rathauses Nürtingen
Veranstalter: Selbsthilfegruppe Morbus Crohn

Geld für Selbsthilfegruppen

  

(pm) Mit 56 Cent für jeden gesetzlich Krankenversicherten im Land unterstützen die Krankenkassen zukünftig die ehrenamtliche Selbsthilfearbeit. Für die rund 6000 gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen in Baden-Württemberg bedeutet diese Neuregelung mehr Würdigung ihrer Arbeit vor Ort.

  

Betroffene finden in der Gemeinschaft Gleichgesinnter Hilfe und Erfahrungsaustausch bei krankheitsbedingten Krisen und fördern deren Lebensmut. Nicht umsonst gelten Selbsthilfegruppen als fünftes Standbein des Gesundheitswesens. Jetzt sollen sie umfassender gefördert werden. Die Verbände aller Krankenkassen in Baden-Württemberg haben seit Jahresbeginn eine Gemeinschaftsförderung unter Federführung der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) eingerichtet, in die alle Kassen einzahlen und den Selbsthilfe-Organisationen somit für 2008 rund zwei Millionen Euro zur Verfügung stellen.

  

In Esslingen hat sich die „Regionale Fördergemeinschaft Neckar-Fils“, unter Verantwortung der AOK Neckar-Fils, mit Vertretern aller Kassen und einigen Selbsthilfegruppen-Sprechern getroffen und über die Neuregelung und deren Umsetzung auf lokaler Ebene beraten. „Die Vertreter der Selbsthilfegruppen machten dem Gremium deutlich, welche Hürden im Alltag zu meistern sind, um solche Organisationen überhaupt zu führen“, so Markus Traub von der AOK Neckar-Fils als Ansprechpartner der Fördergemeinschaft.

  

Realistisch sei der finanzielle Bedarf widergespiegelt worden, erklärt Traub. Damit es für Raummieten, Telefongebühren und Portokosten einen Zuschuss gibt, können Selbsthilfegruppen künftig einmal jährlich einen Antrag stellen. Die einheitlichen Formulare minimieren den bürokratischen Aufwand für die Selbsthilfeeinrichtungen und können von den Gruppen direkt bei den Kassen angefordert werden.

  

Bei der ersten Vergabesitzung der Regionalen Fördergemeinschaft Neckar-Fils, deren Einzugsgebiet die Landkreise Göppingen und Esslingen umfasst, wurde über 57 Anträge mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von 45 000 Euro entschieden. Die Frist für die nächste Antragstellung endet am 30. September, allerdings kann eine im laufenden Jahr bereits berücksichtigte Gruppe nicht noch einmal einen Zuschuss bekommen.

  

Neben der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung gibt es noch die Möglichkeit der kassenindividuellen Projektförderung. Hier sollte die Antragstellung bei derjenigen Kasse erfolgen, mit der das gewünschte Projekt, also beispielsweise eine Veranstaltung oder die Veröffentlichung neuer Broschüren, praktiziert wird.

  

Quelle: © Nürtinger Zeitung vom 4.08.2008