Selbsthilfekontaktstelle
Wir sind:
Eine Anlaufstelle zur Stärkung der Eigenverantwortung unterstützt durch die Krankenkassen. Angesiedelt sind wir an der Schnittstelle zwischen Bürgern und der Stadtverwaltung im Bürgertreff am Rathaus.
Wir bieten:
- Räume für Selbsthilfegruppen
- Vorträge in Zusammenarbeit m it den Krankenkassen
- Fortbildungen für Selbsthilfegruppen
- Hilfe bei Öffentlichkeitsarbeit
- Beratung zur Patientenverfügung
- Wohnberatung
Hier finden Sie
Extra Termine
Ausser der Selbsthilfegruppentermine finden folgende Veranstaltungen statt:
Juni 2011 | ||
Mi. 1. | 19:00Uhr | "Behinderte Menschen engagieren sich" |
Mi. 28. | 19.00 Uhr | Folgen von chronischem Schmerzen – Bedeutung für den Patienten – Schul- und alternativ therapeutische Möglichkeiten |
Juli 2011 | ||
Do. 14. | 19:00 Uhr | Vortrag zum Thema Atemwegserkrankungen |
Oktober 2011 | ||
Sa. 15. | 15:00 Uhr | Literarisches und Kulinarisches |
Sa. 22. | 14:00-17:00 Uhr | Erstgespräche mit Neubetroffenen am Telefon |
November 2011 | ||
Do. 17. | 19:00 Uhr | Arzt-Patienten-Seminar zum Thema Morbus Crohn |
Geld für Selbsthilfegruppen
(pm) Mit 56 Cent für jeden gesetzlich Krankenversicherten im Land unterstützen die Krankenkassen zukünftig die ehrenamtliche Selbsthilfearbeit. Für die rund 6000 gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen in Baden-Württemberg bedeutet diese Neuregelung mehr Würdigung ihrer Arbeit vor Ort.
Betroffene finden in der Gemeinschaft Gleichgesinnter Hilfe und Erfahrungsaustausch bei krankheitsbedingten Krisen und fördern deren Lebensmut. Nicht umsonst gelten Selbsthilfegruppen als fünftes Standbein des Gesundheitswesens. Jetzt sollen sie umfassender gefördert werden. Die Verbände aller Krankenkassen in Baden-Württemberg haben seit Jahresbeginn eine Gemeinschaftsförderung unter Federführung der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) eingerichtet, in die alle Kassen einzahlen und den Selbsthilfe-Organisationen somit für 2008 rund zwei Millionen Euro zur Verfügung stellen.
In Esslingen hat sich die „Regionale Fördergemeinschaft Neckar-Fils“, unter Verantwortung der AOK Neckar-Fils, mit Vertretern aller Kassen und einigen Selbsthilfegruppen-Sprechern getroffen und über die Neuregelung und deren Umsetzung auf lokaler Ebene beraten. „Die Vertreter der Selbsthilfegruppen machten dem Gremium deutlich, welche Hürden im Alltag zu meistern sind, um solche Organisationen überhaupt zu führen“, so Markus Traub von der AOK Neckar-Fils als Ansprechpartner der Fördergemeinschaft.
Realistisch sei der finanzielle Bedarf widergespiegelt worden, erklärt Traub. Damit es für Raummieten, Telefongebühren und Portokosten einen Zuschuss gibt, können Selbsthilfegruppen künftig einmal jährlich einen Antrag stellen. Die einheitlichen Formulare minimieren den bürokratischen Aufwand für die Selbsthilfeeinrichtungen und können von den Gruppen direkt bei den Kassen angefordert werden.
Bei der ersten Vergabesitzung der Regionalen Fördergemeinschaft Neckar-Fils, deren Einzugsgebiet die Landkreise Göppingen und Esslingen umfasst, wurde über 57 Anträge mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von 45 000 Euro entschieden. Die Frist für die nächste Antragstellung endet am 30. September, allerdings kann eine im laufenden Jahr bereits berücksichtigte Gruppe nicht noch einmal einen Zuschuss bekommen.
Neben der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung gibt es noch die Möglichkeit der kassenindividuellen Projektförderung. Hier sollte die Antragstellung bei derjenigen Kasse erfolgen, mit der das gewünschte Projekt, also beispielsweise eine Veranstaltung oder die Veröffentlichung neuer Broschüren, praktiziert wird.
Quelle: © Nürtinger Zeitung vom 4.08.2008

